Für die Umwelt: Siegfried Kuhls (v.l.), Jörg Wolpers, Volker Holicki, Volker Arms und Mario Toborg (kl. Foto) freuen sich über die Fotovoltaik-Anlage auf der Grundschule.
Die Gemeinde hat für die Fotovoltaik-Anlage das Turnhallendach und die Südhälfte des Schuldaches, zusammen gut 520 Quadratmeter, an Elektro Ohlhoff verpachtet. Die Gifhorner Firma hat darauf 314 Module mit einer Gesamtleistung von 75,36 Kilowatt Spitzenleistung installiert. Gerechnet wird mit einem Ertrag von 67.800 Kilowattstunden im Jahr. „Die Anlage könnte etwa 15 Einfamilienhäuser mit Strom versorgen“, sagte Projektleiter Volker Holicki. Und sie verringert den Kohlendioxidausstoß um rund 37.300 Kilo pro Jahr.
Das war für die Gemeinde ausschlaggebend. Die Pachteinnahmen dagegen seien mit vier Prozent vom Gesamtertrag eher gering, erklärte Bauamtsleiter Jörg Wolpers. Hinzu kommt der pädagogische Nutzen: „Die Schulkinder lernen regenerative Energien kennen. Sie werden später damit leben müssen, die herkömmlichen Ressourcen sind ja endlich“, sagte Bürgermeister Volker Arms.
Mario Toborg, Rektor der Hermann-Löns-Schule, möchte das Thema noch stärker im Unterricht beleuchten. „Die Kinder sollen wissen, was wir hier auf dem Dach haben.“ Dabei hilft auch ein Display im Foyer – es zeigt an, wie viel Strom die Anlage erzeugt.
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