„Alice im Wunderland“: Die Ballettaufführung der Kreismusikschule hat sich tosenden Applaus verdient.
In der mit viel Liebe, Fantasie und Kreativität gestalteten Inszenierung und Choreographie von Ballettlehrerin Vivien Lai tanzten und spielten fast 200 Schülerinnen und Schüler ein fantastisches Märchen, frei nach Lewis Carrols „Alice im Wunderland“.
Die Titelheldin, getanzt von einer ausdrucksstarken Stefanie Semm, folgt dem weißen Kaninchen (hinreißend: Laura Stammann) ins unterirdische Wunderland voller Tiere und sonderbarer Wesen. Mit Videoeinspielungen und Lichteffekten wurde die Bühne zum Unterwasserreich, zu Wald oder Steppe und Wiese. Besondere Bewunderung galt den aufwändigen Kostümen, die unter Leitung von Nadine Knösel in Eigenleistung hergestellt wurden.
Und so konnten die Zuschauer leuchtende Fische bewundern, grün schillernde Schildkröten, putzig plüschige Hasen oder hinreißend kecke Erdmännchen. Die Soli konnten sich ebenfalls sehen lassen: Karolin Rathje als Fisch glänzte ebenso wie Henrike Klaus als Schwan, Ivonne Bente als Frosch und Corinna Posselt als Hutmacher.
Den nachhaltigsten Beifall erhielten verdient Julia Schneider als mysteriöser Zauberer, Anna Dumke als überzeugende Grinsekatze und die Hauptfigur Alice mitsamt ihrer kleinen Vertretung Annika Meyer.
sdo