Abschied: Diakonin Marion Glomm (2.v.l.) verlässt die Epiphanias-Gemeinde in Gamsen in Richtung Celle.
Den Ausschlag gegeben habe schließlich die Aussicht, in Celle eine unbefristete Stelle zu bekommen. Glomm wird dort Koordinatorin für die Hospizarbeit, teilt die Ehrenamtlichen zu ihren Einsätzen ein. In Gifhorn war sie seit zweieinviertel Jahren Projektleiterin der vier Stadtgemeinden für das Projekt „Jugendliche gewinnen“. Dieses Projekt wäre nur noch zweieinhalb Jahre gelaufen.
Zudem wohnt die 48-jährige Glomm auch in Celle. Sie ist verheiratet, hat drei Kinder. „Es war immer eines in der Oberstufe, ein Umzug nach Gifhorn wäre daher schwierig gewesen. Es war ein schönes Entgegenkommen der Gemeinde, dass ich pendeln durfte“, sagte sie.
In Gifhorn lasse sie nun sehr engagierte Jugendliche, Erwachsene und Kollegen zurück. Das bedauere sie sehr, betonte Glomm. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sei neben der Gemeindearbeit in Epiphanias ihr Schwerpunkt gewesen. „Mich tröstet nur, dass einiges von dem bleibt, was ich mit geschaffen haben. Der lebendige Adventskalender zum Beispiel.“
Im Gottesdienst wurde sie von der stellvertretenden Superintendentin Gisela Freese entpflichtet.
cn