Übernahmeangebot angekündigt: Gehört auch das Gifhorner Klinikum bald zum Unternehmen Fresenius?
„Das bedeutet für uns alle eine neue und unbekannte Situation“, teilt der Rhön-Vorstandsvorsitzende Wolfgang Pföhler den Mitarbeiten in einem Informationsschreiben mit, das der AZ vorliegt.
Mit dieser Ankündigung sei Fresenius verpflichtet, in den kommenden Wochen ein entsprechendes Übernahmeangebot zu veröffentlichen. Dazu müsse dann der Rhön-Vorstand Stellung beziehen.
Mit der Veröffentlichung des Übernahmeangebots hätten die Rhön-Aktionäre einen gewissen Zeitraum, um über das Angebot zu entscheiden. „Im Normalfall seien das „mindestens vier, höchstens zehn Wochen“, so Pföhler.
Wenn das Angebot vorgelegt wird, gehöre auch eine so genannte Angebotsunterlage dazu. Darin werden, so Pföhler, die Absichten von Fresenius beschrieben. „Erst nach der Veröffentlichung dieser Angebotsunterlage werden wir wissen, was Fresenius im Fall eines erfolgreichen Übernahmeangebots vorhaben wird.
Wichtig sei, dass sich für die Mitarbeiter in den kommenden Wochen und Monaten nichts ändern werde. Solange nicht feststehe, wie das Angebot ausgeht, habe es zunächst keine Auswirkungen auf die tägliche Arbeit.