Gewählt: Matthias Nerlich (r.) ist CDU-Bürgermeisterkandidat. Thomas Reuter gratulierte ihm.
64 von 67 Anwesenden stimmten für ihn. „Wir haben mit Matthias Nerlich einen hoch qualifizierten Kandidaten – es gab zu keinem Zeitpunkt einen anderen Bewerber“, sagte eingangs der eineinhalbstündigen Versammlung Stadtverbands-Chef Thomas Reuter.
Neben dem Stadtverband hätte sich auch die Ratsfraktion der CDU für Nerlich ausgesprochen, erinnerte Reuter. Der Diplom-Jurist und Landtagsabgeordnete genieße große Beliebtheit in der Gifhorner Bevölkerung, hatte Reuter keinen Zweifel daran, dass der 37-Jährige im September 2011 das Rennen um den Posten des Verwaltungschefs macht. „Als Bürgermeister möchte ich Ansprechpartner für alle sein“, kündigte Nerlich im Fall seines Wahlsieges an, das Kinderbetreuungsangebot auszubauen und mehr Geld in Bildung und Schulen zu investieren. Eine Kreisstadt wie Gifhorn benötige auch ein Hospiz, so der CDU-Kandidat.
Für die Stadtentwicklung spiele die Nachnutzung des jetzigen Krankenhaus-Geländes eine große Rolle. „Es ist eines der wichtigsten Projekte in naher Zukunft“, so Matthias Nerlich. CDU-Kreistagsfraktions-chef und Ehrenvorsitzender Helmut Kuhlmann warnte davor, die Bürgermeisterwahl als Selbstläufer anzusehen: „Matthias Nerlich braucht unser aller Unterstützung – und das jeden Tag.“
ust