Leben auf dem Campingplatz. Helga und Dieter Büttner sind in ihrem Häuschen auch gegen Frost gewappnet.
Minus zwölf Grad zeigt das Außenthermometer an. Das stört Helga und Dieter Büttner nicht. „Wir kommen gut zurecht“, sagen die Dauerbewohner eines Häuschens im Freizeitgebiet Wiesengrund Brenneckenbrück. Das hat den Komfort eines Einfamilienhauses. Für Wärme sorgt eine Gasheizung. „Bei den Temperaturen brauchen wir vier Propangas-Flaschen pro Monat“, sagt Helga Büttner.
20,2 Grad plus zeigt das Innenthermometer bei Manfred und Gudrun Brüning. Sie heizen auch mit Propangas. „Das Haus ist dick isoliert“, so Manfred Brüning. „Wenn es richtig kalt wird, machen wir den Kamin an.“
Dario Marrone vom Campingplatz Seerosenteich Wilsche hofft, dass es bald wärmer wird. In sieben Häuschen seien Leitungen eingefroren, am Wochenende sei die Hauptsicherung rausgeflogen. „Die meisten heizen mit Strom. Und dann kommen noch die Durchlauferhitzer dazu.“
Am Wochenende seien Camper aus Hannover und Braunschweig dagewesen, sagt Wiesengrund-Betreiber Gustav Dralle. „Die wollten mal raus an die frische Luft.“ Vor 2005, als sie das Domizil noch als reine Ferienadresse hatten, sind Brünings auch im Winter übers Wochenende dagewesen. Die Bude auf Temperatur zu bringen, habe immer Stunden gedauert. „Man muss schon eingefleischter Camper sein.“ Wie jener, der mit einem Gasheizer gezeltet habe. Camper seien übrigens auch jene, die die Grillsaison als erstes eröffnen, so Gudrun Brüning: „Eisgrillen machen wir nächste Woche.“
rtm