Wie im Dschungel: Die SPD kritisiert, dass der Mühlenrundwanderweg an der Lady Devorgilla völlig verwuchert.
„Das Grundstück ist Herrn Wrobel vor 20 Jahren mitsamt dem offiziell eingetragenen Rundwanderweg übereignet worden“, hat Stenzel beim Ersten Stadtrat Walter Lippe in Erfahrung gebracht. Damals sei auch vertraglich geregelt worden, dass Wrobel für die Pflege und Unterhaltung des mehr als einen Kilometer langen Weges verantwortlich sei.
„Dieser Weg wird von Joggern, Radfahrern und Gästen des Morada-Hotels genutzt“, weiß Stenzel, der vor zehn Tagen Philipp Oppermann, Geschäftsführer des Mühlenmuseums, auf den Missstand hingewiesen hat. „Herr Oppermann sagte mir, Herr Wrobel fühle sich nicht verantwortlich, Spaziergänger sollten den parallel zum Rundwanderweg verlaufenden Fußweg entlang der Lüneburger und Bromer Straße nutzen“, ärgert sich Stenzel.
„Viel Rauch um Nichts“, entgegnet Oppermann auf die Stenzel-Kritik. Der Weg soll heute frei geschnitten werden. Vorher habe es der Regen nicht zugelassen.
ust