Parkplatzmangel am Bahnhof Gifhorn: Berufspendler weichen darum auf Stellflächen rund um das alte Bahnhofsgebäude aus. Die Bundespolizei kassiert Verwarngelder.
Mehr als 1500 Euro gibt eine Isenbüttelerin (42) jährlich für ihre Fahrkarte nach Hannover aus. Sie kritisiert fehlende Stellflächen rund um den Bahnhof scharf. Ein Verwarngeld von 15 Euro will sie nicht zahlen. „Wo soll man denn seinen Wagen am Morgen abstellen?“, bittet die Isenbüttelerin die Bahn um Antwort. Zudem sei die Beschilderung unklar. 60 weitere Bahn-Pendler seien ebenfalls zur Kasse gebeten worden.
„Da Sie nicht die einzige Betroffene sind, die sich zum Vorwurf geäußert hat, gehe ich davon aus, dass in Gifhorn ein ordnungsrechtlicher Schwerpunkt entstanden ist“, sichert Kerstin Much vom Bundespolizeipräsidium Halle eine „sofortige Klärung“ zu. Rechtssicherheit müsse hergestellt werden, will die Regierungsamtsfrau „bei Bedarf“ mit der Deutschen Bahn AG Rücksprache halten.
„Wir haben die Bundespolizei nicht angewiesen, Knöllchen zu verteilen“, sagt eine Bahnsprecherin. Grundsätzlich sei es jedoch untersagt, Autos auf dem Gelände abzustellen, das Eigentum der DB-Immobilien sei: „Das hat versicherungstechnische Gründe, denn der Bereich ist nicht ausreichend beleuchtet und befestigt.“ Sie weist jedoch darauf hin dass eine Park-and-Ride-Anlage in Gifhorn geplant sei.
ust
Kommentare
gifhorn vincenzo – 12.12.09
das kann doch nicht war sein voll die abzocke ich würde dann nur noch mit dem auto zur arbeit fahren ist bilieger schei... auf bahn mir doch egal man man man..........