Ärger um Lärm an der B4: Anwohner im Gifhorner Westen fühlen sich in Stich gelassen.
Nachdem die Wolfenbütteler Landesbehörde Sanierungsarbeiten der Brücke über die Celler Straße thematisiert und zusätzliche Kosten als Grund für die Lärmschutz-Bauverzögerung angeführt habe (AZ berichtete), sei von der Interessengemeinschaft ein zweiter Brief an den Petitionsausschuss des Bundes geschrieben worden, erinnert Peters.
„Dass Straßenbauamtschef Bernd Mühlnickel sich bis zu einer Antwort des Petitionsausschusses nicht mehr äußern will und Planungen und Bauvorbereitungen bis dahin auf Eis liegen, ist völlig unverständlich. Die wollen uns nur hinhalten“, steht für Peters fest.
Die Schäden an der Brücke seien der Behörde schon länger bekannt, vermutet der Sprecher der lärmgeplagten Anwohner im Westen der Stadt. „Die Angelegenheit wird auf die lange Bank geschoben, die wollen das Lärmschutz-Projekt auf diese Art und Weise sterben lassen“, glaubt Peters.
Gifhorns Kommunalpolitik habe die Interessengemeinschaft hängen lassen, kritisiert Peters. „Hilfe gab es bisher von keiner Partei. Die Quittung kommt nächstes Jahr – dann wird in Gifhorn gewählt.“
ust
Kommentare
B4-Lärm Billy – 01.09.10
Anderswo gibt es gar keine Lärmschutzwände an der B4 und an der neuen Trasse zwischen GF und Meine ist kein Lärmschutz vorgesehen!Die Gifhorner sollen sich bloss nicht so aufregen.
Wähler sind unberechenbar Wahl – 01.09.10
Ich bin gespannt, ob die Gifhorner wirklich so schlau sind, und den Politikern eine Quittung ausstellen.