Bus-Ärger: Seit der Fahrplanumstellung, so einige Eltern, ist die Anbindung nach Wolfsburg schlechter.
Auch seine beiden Töchter zählen dazu. Früher fuhren die Kinder von Westerbeck oder Triangel nach Weyhausen, stiegen dort in die Linie 170 um. Weiter ging es bis zum Wolfsburger Bahnhof, wo problemlos der Bus zur Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule (HNG) erreicht wurde. Jetzt fährt die 170 wegen der neuen halbstündigen Taktung zu anderen Zeiten, deshalb müssen sie eine andere Linie nutzen.
„Für die Kinder ist es ziemlich unmöglich zur Schule zu kommen“, so Martin Stiefel-Meinicke. Konsequenz: „Morgens bringen wir unsere Kinder zur Schule. Nachmittags holen wir sie in Dannenbüttel ab.“
Die Triangeler Kinder müssten jetzt zu Fuß oder mit dem Fahrrad nach Neuhaus, die Westerbecker nach Dannenbüttel, um rechzeitig in der Schule zu sein.
Betroffen sind auch Schüler aus Grußendorf wie die Elftklässlerin Annalena Pöttel. „Morgens fahren wir mit dem Bus nach Weyhausen“, erzählt sie. Da erfolgt der Umstieg in den Bus, der über Fallersleben zur HNG fährt. Von drei Bussen fahre aber lediglich einer direkt zur Schule.
„Oft ist der Bus überfüllt, weil da alle einsteigen“, so Annalena Pöttel. Die Folge: „Wir stehen dann da eine halbe Stunde in der Kälte. Das ist echt ärgerlich.“.
„Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden“, fordert deshalb Martin Stiefel-Meinicke.
cha
„Wir haben doch extra eine direkte Verbindung von Weyhausen zur Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule (HNG) geschaffen“, zeigt sich VLG-Geschäftsführer Werner Schröder über die Beschwerden aus der Sassenburg überrascht.
Früher hätten die Kinder nochmal am Bahnhof in Wolfsburg umsteigen müssen. Jetzt fahren morgens zwei Busse über Triangel und Westerbeck, die um 7.03 Uhr am Knotenpunkt in Weyhausen sind. Um 7.15 Uhr geht es dann mit drei Bussen weiter in Richtung Fallersleben. „Davon fährt einer direkt zur HNG“, erklärt Schröder. Problem dabei: „Die Schüler steigen, egal, ob sie nur nach Fallersleben oder zur HNG müssen, immer alle in den ersten Bus.“ So bleibt vielen der HNG-Schüler nur übrig, einen der beiden anderen Busse zu nehmen. „Deshalb appelliere ich an die Vernunft der Schüler, doch in die richtigen Busse zu steigen“, sagt der VLG-Geschäftsführer.
cha