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Zweithaus auf dem Strommast

Brome-Kaiserwinkel Zweithaus auf dem Strommast

Kaiserwinkel . Bei den Störchen im Landkreis Gifhorn steht allmählich der Abflug an. Mit dabei: Viele Jungtiere. In Kaiserwinkel hatte das dortige Storchenpaar aber keinen Bruterfolg. Vermutlich gab das den Anlass, dass sich die beiden ein zweites Nest bauten - allerdings befindet sich das genau auf einem Strommasten.

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Ungünstig: Das neue Storchennest in Kaiserwinkel befindet sich auf einem Strommasten.

Quelle: Alexander Täger

„Unmittelbare Gefahr besteht nicht“, sagt Storchenbetreuer Hans Jürgen Behrmann. Gemeinsam mit seinem Wolfsburger Kollegen Georg Fiedler und der LSW sei er zu diesem Ergebnis gekommen. Wenn sich das Pärchen auf die Reise ins Winterquartier macht, wird der Zweitwohnsitz aber wohl entfernt werden. Geplant ist, den Masten dann mit Andreaskreuzen oder ähnlichem auszurüsten. So sollen die Störche künftig von einer Landung und erneutem Nestbau abgehalten werden.

Warum die Störche überhaupt umgezogen sind? Normalerweise hätten sie mit der Aufzucht von Jungen alle Schnäbel voll zu tun gehabt. „Wenn ein Brutabbruch vorliegt, kommt so etwas hin und wieder vor“, erklärt Behrmann den traurigen Grund. „Manchmal ziehen sie dann auch vermehrt übers Land und ganz selten verlassen sie auch den Ort.“

Zumindest das haben Herr und Frau Adebar offensichtlich nicht in Betracht gezogen - den beiden scheint es im nahrungsreichen Drömling gleich nebenan zu gefallen. Warum es trotz guter Lage und Futterangebot in diesem Jahr mit dem Storchennachwuchs nicht geklappt hat, bleibe unklar, so Behrmann.

Ob das Paar im nächsten Jahr wiederkommt, lässt sich übrigens feststellen: Beide sind beringt, das Männchen trägt sogar einen Datenlogger, der die Flugrouten aufzeichnet.

tgr

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