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Zwei Verletzte bei Brand in Meinersen

150.000 Euro Schaden in Meinersen Zwei Verletzte bei Brand in Meinersen

Bei einem Großbrand in Meinersen waren in der Nacht zum Mittwoch 175 Feuerwehrleute aus allen 13 Ortswehren der Samtgemeinde im Einsatz. Das Feuer zerstörte große Teile eines Mehrfamilienhauses. Ein 43-Jähriger und sein Sohn erlitten Rauchvergiftungen.

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Großeinsatz für die Feuerwehr: In Meinersen ist in der Nacht zu Mittwoch ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus ausgebrochen.

Quelle: Sebastian Preuß

Meinersen. „Der Schaden liegt bei 150.000 Euro“, sagt Polizeisprecher Thomas Reuter.

Kurz vor 2.30 Uhr heulten in allen Teilen der Samtgemeinde Meinersen die Sirenen. Nachbarn hatten zuvor bemerkt, dass im Obergeschoss eines Hauses auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in der Dalldorfer Straße ein Feuer ausgebrochen war. Umgehend alarmierten sie Polizei und Feuerwehr. „Beim Eintreffen der Polizei war ein Betreten des Gebäudes nicht mehr möglich“, sagt Reuter. Flammen schlugen bereits aus mehreren Fenstern.

In der Nacht zum Mittwoch brannte es in der Dalldorfer Straße in Meinersen.

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„Der 43-jährige Bewohner des Obergeschosses und sein Sohn konnten sich vor dem Feuer retten – erlitten jedoch Rauchvergiftungen“, ergänzt Feuerwehr-Sprecher Carsten Schaffhauser. Die Teams von zwei Rettungswagen kümmerten sich um die Verletzten, die im Anschluss in das Gifhorner Klinikum kamen.

Im Erdgeschoss schliefen die Eltern des 43-Jährigen sowie ein weiteres Kind des Mannes. „Die drei verließen das Haus unverletzt“, berichtet Schaffhauser.

Die Koordination des Großeinsatzes lag in den Händen des Meinerser Ortsbrandmeisters Kai Ludolf. „Obwohl das Feuer schnell unter Kontrolle war, konnten die Einsatzkräfte nicht verhindern, dass die Wohnung im Obergeschoss ein Raub der Flammen wurde“, sagt Schaffhauser. Nachdem die Flammen abgelöscht waren, wurden Teile des Daches abgedeckt, um nach weiteren Glutnestern zu suchen. Dafür waren zahlreiche Trupps unter schwerem Atemschutz notwendig. Gegen 6.30 Uhr war der Einsatz beendet. Schaffhauser lobt die hilfsbereiten Nachbarn. Sie hätten die Einsatzkräfte „kannenweise mit heißem Kaffee“ versorgt.

Die Polizei ließ den Brandort beschlagnahmen. Spezialisten suchen nach Spuren, um die Brandursache zu klären.

ust

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