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Zwei Jungs bewarfen Züge an der Schnellfahrstrecke

Calberlah Zwei Jungs bewarfen Züge an der Schnellfahrstrecke

Calberlah. Gestern Nachmittag wurden zwei Jungs (13, 14) in Calberlah im Landkreis Gifhorn gestellt, nachdem sie mehrere Züge mit Steinen beworfen hatten.

Bereits Freitagabend waren die Jungen in der Nähe des Bahnhofes Calberlah aktiv und bewarfen Züge. An einem InterCity wurde eine Scheibe so stark beschädigt, dass der Wagen in Hannover abgekoppelt werden musste. Eine sofortige Fahndung verlief jedoch zunächst  erfolglos.

Am Sonntagnachmittag meldete die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn erneut den Bewurf von mehreren Zügen im Bereich Calberlah.  Wieder wurde ein InterCity stark beschädigt. Der komplette Zug musste in Hannover ausgesetzt werden. Die Reisenden wurden mit einem  Ersatzzug weiterbefördert. Bundes- und Landespolizei suchten zwischenzeitlich gemeinsam mit drei Streifenwagen nach den Steinewerfern. Beamte aus Meine stellten die beiden Jungen schließlich in Bahnhofsnähe. Sie gaben ihre Taten sofort zu und  wurden anschließend den Erziehungsberechtigten übergeben.

An beiden Tagen kam es zu erheblichen Betriebsbeeinträchtigungen auf der Strecke zwischen Wolfsburg und Hannover. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest. Derzeit wird noch ermittelt, wie viele Züge überhaupt beschädigt wurden. Die Bundespolizei hat Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.

  • Eltern wird empfohlen, mit ihren Kindern über Gefahren auf  Bahnanlagen zu sprechen. Neben der Gefahr für Leib und Leben  summieren sich Schadensersatzforderungen schnell in gewaltige Höhe.
  • Präventionsbeauftragte der Bundespolizei können auch durch Schulen  für Unterrichtungen angefordert werden.

ots

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