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Gifhorn Stadt Zwei Ausschüsse besichtigen Feuerwehrhäuser
Gifhorn Gifhorn Stadt Zwei Ausschüsse besichtigen Feuerwehrhäuser
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23:00 09.08.2013
80 Spinde, alle belegt: Ralf Böhm (2.v.l.) stellte das Gerätehaus in Müden-Dieckhorst vor. Quelle: Christina Rudert
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Leichtes Zusammenzucken bei den Bromern, als Matthias Hauer in Hillerse von 8000 Stunden Eigenleistung berichtete. „Wir haben das ganz professionell aufgezogen mit einem eigenen Bauausschuss“, informierte Hauer. Die Raumaufteilung mit dem Umkleide- und Sanitärtrakt unmittelbar neben der Fahrzeughalle gefiel den Politikern. Die Samtgemeinde Meinersen hat für dieses Gerätehaus 400.000 Euro ausgegeben.

Etwas billiger - 380.000 Euro - war das Gerätehaus in Müden-Dieckhorst. Dort wies Ortsbrandmeister Ralf Böhm die Gäste auf zwei Punkte hin: „Besteht auf einer Fahrzeughalle von 12 Metern Tiefe - 10,5 Meter ist doch etwas knapp.“ Und eine ordentliche Schwarz-Weiß-Trennung - Räume, die nur mit sauberer Kleidung betreten werden, sind getrennt von Räumen, in denen die Feuerwehrleute nach Einsätzen die dreckigen Anzüge lassen.

Was die Bromer in Müden-Dieckhorst besonders befremdete, war die Lage der Duschen: Die Einsatzkräfte können die Turnhallen-Duschen mit benutzen. Problematisch nur, wenn die - voll verglaste - Turnhalle gerade belegt ist, wenn die Wehr von einem Einsatz zurück kommt. „Das geht ja gar nicht“, stellte Ratsherr Fred Marhenke fest, und auch der stellvertretende Gemeindebrandmeister Michael Vukelic schüttelte den Kopf.

Sowohl für Parsau als auch für Brechtorf könnte ein Gerätehaus in Fertigbauweise in Frage kommen.

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