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Zuwanderung gegen Lehrlings-Mangel

Landkreis Gifhorn Zuwanderung gegen Lehrlings-Mangel

Landkreis Gifhorn. Zuwanderung gegen Fachkräftemangel: Handwerkspräsident Hans-Peter Wollseifer will junge Flüchtlinge als Lehrlinge einstellen. Gifhorns Kreishandwerksmeister Manfred Lippick sieht die Zuwanderung ebenfalls als Gewinn an.

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Flüchtlinge in die Betriebe: Kreishandwerksmeister Manfred Lippick sieht Zuwanderung als ein Mittel gegen Fachkräftemangel.

Kreishandwerksmeister Lippick fordert von Deutschland, sich endlich als Einwanderungsland zu verstehen und entsprechend zu handeln.

Gerade mal eine Bewerbung war dieses Jahr in Lippicks Malerbetrieb eingetrudelt. Es gebe in den Innungsbetrieben „jede Menge freier Lehrstellen“. „Flüchtlinge in Ausbildungsplätze zu bringen, ist da eine Option.“

Doch dafür müssten Staat und Gesellschaft Voraussetzungen schaffen. Angefangen bei Deutsch-Kursen bis hin zur Planungssicherheit für die Betriebe, dass ihre Lehrlinge nicht während der Lehrzeit das Land wieder verlassen müssten.

Generell müsse sich Deutschland endlich als Einwanderungsland verstehen, sagt Lippick. „Das müssen wir langsam mal einsehen und entsprechende Regeln aufstellen.“ Wie das zu managen wäre, sei bei „klassischen Einwanderungsländern“ wie Kanada abzuschauen.

Einwanderer und Flüchtlinge allein würden den Fachkräftemangel allerdings nicht lösen, meint Lippick. „Die werden nicht alle geeignet sein.“ Somit gehe es auch nicht ohne ein Umdenken allgemein bei jungen Leuten. Jugendliche müssten von Schule und Eltern besser auf das Berufsleben vorbereitet werden. Lippick: „Das Leben besteht nicht allein aus Smartphone und chatten.“

rtm

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