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Zukunftsforum: Sorge um Conti-Standort

Gifhorn Zukunftsforum: Sorge um Conti-Standort

Gifhorn. Optimismus bei der IAV und bei VW, aber Sorge um Conti-Teves: Diese Stimmungslage ergab sich beim Zukunftsforum der SPD zum Thema „Perspektiven für Gifhorn aufgrund der Planungsentscheidungen für 2016 von VW“ am Mittwochabend in der Scheune des Deutschen Hauses mit Betriebsräten von IAV, VW und Conti-Teves sowie dem 2. IG-Metall-Bevollmächtigten Lothar Ewald.

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Zukunftsforum der SPD: Rede und Antwort standen (v.l.) Gunter Wachholz, Sabine Irmler, Burkhard Häusler und Lothar Ewald.

Quelle: Sebastian Preuß

„Es wird nicht einfach werden, selbst die 800 Arbeitsplätze bei Conti-Teves in Gifhorn zu halten“, sagte Ewald, und Burkhard Häusler, stellvertretender Conti-Betriebsratsvorsitzender ergänzte: „Wir haben das Gefühl, dass sich der Konzert schwer tut, den Standort Gifhorn überhaupt aufrecht zu erhalten.“ Immerhin sei zugesagt worden, 100 Millionen Euro in den Standort zu investieren. Es sei jedoch notwendig, zukunftsfähige Produkte in Gifhorn anzusiedeln. Und auch die Aufstockung der Auszubildenden-Zahl auf 30 liege dem Betriebsrat am Herzen.

Wichtig sei auch eine hohe Qualifikation der Mitarbeiter. Sabine Irmler betonte, dass in dieser Hinsicht Optimismus bei der IAV herrsche. So werde am Standort Gifhorn expandiert. Und: „Der Trend bei der Zahl der Mitarbeiter geht immer noch leicht nach oben.“

Auch Gunter Wachholz, Betriebsrat bei VW, verbreitete in der von Christian Franz moderierten Veranstaltung Zuversicht: „Ich gehe davon aus, dass wir gestärkt aus der Krise herausgehen.“

Und wie könne die lokale Politik der Wirtschaft helfen, wollte SPD-Ratsfraktionschef Ulrich Stenzel wissen. Einmütige Antwort: günstige Rahmenbedingungen wie bezahlbaren Wohnraum oder eine gute Infrastruktur schaffen, um qualifizierte Kräfte nach Gifhorn zu locken.

fed

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