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Gifhorn Stadt Zukunftsatlas: Kreis verbessert sich um 32 Plätze
Gifhorn Gifhorn Stadt Zukunftsatlas: Kreis verbessert sich um 32 Plätze
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00:16 02.06.2016
Fußgängerzone in Gifhorn: Der Landkreis ist für die Zukunft vergleichsweise gut gewappnet. Quelle: Michael Uhmeyer (Archiv)
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„Er hat sich gegenüber der Studie von 2013 um 32 Plätze verbessert“, erklärte Prognos-Projektleiter Peter Kaiser. Damals war der Kreis Gifhorn auf Rang 109 gelandet. Aufgrund dieser positiven Tendenz ist er aus der Klasse 4 (leichte Chancen) in die Klasse 3 (hohe Chancen) aufgestiegen.

29 Indikatoren sind in die Bewertung eingeflossen. In der Kategorie Wohlstand und soziale Lage belegt der Kreis Gifhorn sogar den 52. Rang. Eine positive Entwicklung hat er auch in Sachen Demografie genommen. „Die Bevölkerungszahl ist von 2012 bis 2014 um 0,62 Prozent gewachsen“, so Kaiser. 2013 sei der Wert noch rückläufig gewesen.

„Richtig positiv“ sei auch die Beschäftigungsentwicklung verlaufen. Für den Zeitraum 2012 bis 2014 sei hier ein Zuwachs um 10,7 Prozent verzeichnet worden. „Damit liegt der Kreis bundesweit auf Rang 7“, so Kaiser. Der Kaufkraft-Index betrage 103,4 und sei damit ebenfalls überdurchschnittlich. Unter dem Durchschnitt habe Ende 2015 die Arbeitslosenquote mit 4,4 Prozent gelegen.

Laut Kaiser sind aber Faktoren ermittelt worden, bei denen der Kreis nicht so gut aussehe - zum Beispiel bei der Zahl unbesetzter Ausbildungsstellen. Der Anteil von 9,7 Prozent habe dem Kreis in dieser Kategorie nur Rang 292 eingebracht. Rang 389 belege er bei den Unternehmensgründungen. „Das ist aber auch klar in einer starken Wirtschaft“, so Kaiser. Und Platz 303 belegt der Kreis im Bereich der Bildungschancen für Erwachsene. „Die jungen Erwachsenen laufen im Saldo weg“, so Kaiser, der aber auch sagte: „Das ergibt kein dramatisches Bild.“

Sein Fazit: „Bis auf die beiden Themen Ausbildung der Erwachsenen und Unternehmensgründungen sieht es recht gut aus im Landkreis Gifhorn.“ Allerdings hänge der Kreis stark an einem Unternehmen der Auto-Industrie. Kaiser: „Die Risiken, die dahinter stecken, sind nicht in den Zukunftsatlas eingearbeitet“.

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