Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Gifhorn Stadt Zu wenige Kontrollen des Zolls? Dehoga-Chef wehrt sich
Gifhorn Gifhorn Stadt Zu wenige Kontrollen des Zolls? Dehoga-Chef wehrt sich
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:16 04.06.2017
Im Visier der Gewerkschaft: Der Kreisverband der Dehoga wehrt sich gegen die Kritik, der Zoll kontrolliere zu wenig. Quelle: Rainer Surrey (Archiv)
Anzeige
Gifhorn

Von 231 Gastronomie-Betrieben im Kreis Gifhorn seien nur 107 kontrolliert worden, mit der Folge, dass 53 Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen den gesetzlichen Mindestlohn eingeleitet worden seien, so die NGG. Jeder zweite Betrieb verstoße demnach gegen die Einhaltung des Mindestlohns? „Das wäre sehr viel. Das kann ich mir nicht vorstellen“, sagt Schega-Emmerich.

In Zeiten des Fachkräftemangels auch in der Gastronomie-Branche „kriegen Sie zum Mindestlohn keine Mitarbeiter mehr“, sagt der Gastronom und Hotelier, der in seinem Deutschen Haus in Gifhorn 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt - ihm zufolge nach Tarif und oft auch darüber. Ab 1. Juli zahlen Schega-Emmerich und seine Kollegen 5,2 Prozent mehr. „Das ist ein Schluck aus der Pulle.“ Gerade eben ausgehandelt mit der Gewerkschaft.

Deshalb hätte sich Schega-Emmerich auch gewünscht, dass sich die NGG mal bei ihm als Vorsitzenden des rund 100 Mitgliedsbetriebe vertretenden Dehoga-Kreisverbandes gemeldet hätte. Dann hätte man über Probleme bei der Einhaltung des Mindestlohns sprechen können. Schwarze Schafe gebe es in jeder Branche. „Ich kann nicht für jeden meine Hand ins Feuer legen.“ Doch die Zahlen der NGG hält er für zu hoch. „Ich kenne keinen, der ein Verfahren hat.“

Und zu wenig kontrolliere der Zoll nicht, meint Schega-Emmerich. Immerhin sei voriges Jahr fast jeder zweite Betrieb unter die Lupe genommen worden. Bei ihm seien die Beamten zuletzt vor drei, vier Jahren gewesen. „Da hatten wir den Zoll gleich mehrfach hinter einander hier gehabt.“

rtm

Wie steht‘s um die Verkehrssituation auf der Gifhorner Bergstraße, wenn dort alle Bauprojekte realisiert werden? Diese Frage diskutierte angesichts der schlimmsten Befürchtungen der Anwohner am Donnerstag der Ausschuss für Stadtentwicklung. Konkrete Angaben könnten aber jetzt noch nicht gemacht werden, sagte Verkehrsplaner Oliver Bley.

01.06.2017

„Es geht ihm ein bisschen besser.“ Diese Nachricht hat Annette Meyer-Kassner vom Familienbüro für Stadt und Kreis Gifhorn von der Ehefrau des beim Boxkampf in England schwer verletzten Eduard Gutknecht erhalten. Das Familienbüro unterstützt die Familie - und hat von Hermann Brandes eine Spende über 5165 Euro erhalten.

01.06.2017

Für Betriebe ist der Standort Gifhorn attraktiv. Das Gewerbegebiet Westerfeld-Süd in Gamsen ist stark nachgefragt und wird von Gifhorns Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft (GEG) erfolgreich vermarktet. CDU und Grüne machen sich für ein weiteres Gewerbegebiet stark - ein Vorstoß, der von der GEG unterstützt wird.

31.05.2017
Anzeige