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Zu wenig Einwohner in Sassenburg gezählt

Sassenburg Zu wenig Einwohner in Sassenburg gezählt

Sassenburg. Die Gemeinde Sassenburg ist der Ansicht, dass bei der letzten Volkszählung in der Sassenburg zu wenige Einwohner gezählt worden sind. Das hat Nachteile. Deswegen soll gegen den letzten Zensus geklagt werden.

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Zu wenig Einwohner gezählt: Eigentlich gibt es in der Sassenburg viele junge Familien mit Kindern. Doch bei der jüngsten Zensuserhebung fehlen der Gemeinde 170 Einwohner.

Quelle: Peter Chavier

Sassenburg (cha). Zwar liegt sie schon eine Weile zurück, die letzte offizielle Zählung der Bevölkerung, doch das Ergebnis beschäftigt die Gemeinde Sassenburg auch heute noch. „Es gibt Abweichungen zwischen unseren Zahlen und den Zahlen des Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen (LSKN)“, erläutert Bürgermeister Volker Arms. Das könnte für die Gemeinde teuer werden.

„Laut unserer eigenen Zählung hatten wir zum Stichtag am 9. Mai 2011 170 Einwohner mehr als der LSKN“, so Arms weiter. Man habe sich inzwischen beim LSKN mehrfach beklagt - allerdings ohne Ergebnis. „Wir haben festgestellt, dass bei den Gemeinden zwischen 10.000 und 15.000 Einwohnern die Stichproben wesentlich geringer waren als bei den kleineren und größeren Kommunen. Daraus folgern wir, dass die Fehlerquote erheblich höher ist.“ Und dann kommt das Geld ins Spiel, denn von der Zahl der Einwohner ist die jährliche Schlüsselzuweisung für die Gemeinden abhängig. Und die könnte auf Grund der um 170 Einwohner weniger berechneten Zahl durch den LSKN um 117.000 Euro geringer ausfallen als bisher. Das hänge zwar auch noch von anderen Faktoren wie der in Niedersachsen insgesamt sinkenden Zahl der Einwohner und dem sich hierdurch ändernden Verteilerschlüssel ab, doch: „Wir wollen gegen die Erhebung des letzten Zensus klagen.“ Dabei sei sich die Gemeinde bewusst, dass nicht in ganz Niedersachsen neu gezählt werden könne. „Doch bei den Kommunen in unserer Größe könnte das Verfahren nochmals in Gang gesetzt und dann mehr Stichproben genommen werden“, sagt Volker Arms. Dann werde man sehen, ob die Abweichung wirklich so hoch sei, wie sie jetzt dargestellt werde.

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