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Zu kalt: Hoher Ausfall bei der Spargel-Ernte

Inzwischen wird das Edelgemüse knapp Zu kalt: Hoher Ausfall bei der Spargel-Ernte

Den Start in die Spargelsaison hätten sich die Anbauer anders vorgestellt. Vereinzelte warme Tage im März und April und plötzliche Nachtfröste mit Temperaturen bis minus sechs Grad setzten dem edlen Stangengemüse zu. Die Folge: Ernteausfälle bis zu 50 Prozent.

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Die Wetterkapriolen sind schuld: Die Spargelausbeute im Kreis Gifhorn ist derzeit eher dürftig. Foto: Archiv

Quelle: Hendrik Schmidt

Gifhorn. „Es ist einfach zu kalt - und darum ist der Spargel derzeit knapp“, sagt Bastian Ehrhardt vom Gut Brenneckenbrück, bei dem Spargel auf 20 Hektar steht.

Die Kombination aus „Eine Woche schön warm, in der Woche darauf bitterkalt“ habe negative Wirkung gezeigt. Nur wenn der Boden sich langsam erwärmt, treiben die so genannten Wuchsknospen senkrecht an die Erdoberfläche, um dort verzweigte Triebe zu bilden - diese Knospen sind die zum Verzehr geeigneten Spargelstangen. „Damit der Spargel wächst, sind jedoch mindestens acht Grad in einer Tiefe bis zu 30 Zentimetern notwendig - diese Temperaturen wurden auf Grund der nur kurzen Sonnenphase und der Kälte nur selten erreicht“, so Ehrhardt, Selbst unter Folie seien bisher nur 50 Prozent des zu erwartenden Ertrages erzielt worden.

Nachtfröste hätten zudem die Spitzen der Spargelstangen geschädigt und zu einer leichten „Verglasung“ geführt. „Dieser Frostspargel konnte nur noch als Suppenspargel abgesetzt werden“, so Ehrhardt.

Die Spargelknappheit wirkt sich auf den Preis aus. Das Pfund kostet zwischen zwei und 4,50 Euro - wenn es denn Spargel gibt. Ehrhardt öffnet derzeit lediglich seinen Hofstand täglich, die anderen 16 Stände nur am Wochenende. „Wer Spargel kaufen will, muss bis spätestens elf Uhr da sein“, rät der Firmenchef seinen Kunden. Die Restaurants würden bevorzugt beliefert. „Die lasse ich nicht hängen“, verweist Ehrhardt auf die zahlreichen Konfirmationsfeiern.

ust

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