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Gifhorn Stadt Zu heiß und viel zu viel schlechte Luft
Gifhorn Gifhorn Stadt Zu heiß und viel zu viel schlechte Luft
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00:16 01.09.2013
Ziemlich klein: Jörg Lüthe und Dorothee Tietge an einer der Lüftungsklappen, die in den Klassen für Frischluft sorgen sollen. Quelle: Peter Chavier
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Westerbeck

Im Sommer ist es in den Klassenzimmern zu heiß und im Winter ist die CO2-Belastung zu hoch. Das ist, kurz zusammengefasst, das Ergebnis eines Gutachtens, das Dorothee Tietge, Rektorin der Sassenburg-Schule, beim Beauftragten für Arbeitssicherheit der Landesschulbehörde in Auftrag gegeben hat.

Und Personalrat Jörg Lüthe ergänzt: „Wir haben hier regelmäßig Temperaturmessungen vorgenommen. An warmen Sommertagen ist die Hitze unerträglich.“ Und im Winter gehe der in den Klassenräumen angebracht Co2-Alarmmelder kaum aus.

„Die Probleme sind entstanden, weil das Lüftungssystem nicht wie geplant funktioniert“, erläutert Bürgermeister Volker Arms. Nirgendwo in der Schule gibt es Fenster, die geöffnet werden können. „Vorhanden sind lediglich Lüftungsklappen und Notausgangstüren, die wir öffnen können“, so Jörg Lüthe. Durch die Lüftungsklappen komme im Sommer heiße Luft in die Räume anstatt kühler. „Das liegt an dem Drei-Scheiben-Prinzip“. weiß der Bürgermeister. „Die dritte Scheibe, die eigentlich für den Sonnenschutz sorgen sollte, weil dahinter spezielle Vorhänge angebracht wurden hat sich in der Praxis nicht bewährt.“ Und noch schlimmer: Die Lüftungsklappen sind zu klein und: „Im Winter können wir die Notausgangstüren natürlich nicht so lange aufmachen“, meint Lüthe. Deshalb sinke der CO2-Gehalt in den Klassenzimmern auch nicht wesentlich.

„Der Architekt ist aufgefordert worden, eine Lösung aufzuzeigen“, erklärt Arms. Gleichzeitig bemühe sich die Verwaltung mit einem Fachingenieur, eine kurzfristige Lösung zu finden. „Das schließt allerdings nicht aus, dass wir zusätzliche Gelder einsetzen müssen.“

cha

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