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Gifhorn Stadt Zu Gast: "Blonder" Igel und zwei Mütter mit je fünf Jungen
Gifhorn Gifhorn Stadt Zu Gast: "Blonder" Igel und zwei Mütter mit je fünf Jungen
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23:00 05.10.2012
Spendenübergabe: Vera Steder (l.) besuchte die Igelstation und brachte Martina Schulenburg 500 Euro mit.

„Wir bekommen vor allem Jungtiere, die noch nicht fit genug sind, um alleine in der Natur zu überleben. Die müssen jetzt fressen.“ Wenn die Tiere aufgepäppelt sind, dürfen sie wieder raus - so wie die Igel, die Schulenburg, die 2004 den Tierschutzpreis des Landkreises Gifhorn erhalten hat, an diesem Wochenende „entlassen“ wird.

Unter den stacheligen Gästen ist auch ein auffälliger. „Wir haben einen blonden Igel“, lacht Schulenburg. Die Stacheln sind sehr hell, in der Vorfahrenreihe müsse es einen Albino geben, vermutet sie. Ein Albino aber ist der Igel selbst nicht, denn er hat keine roten Augen. Den letzten Albino hatte Schulenburg vor etwa zehn Jahren in der Station.

Auch zwei Muttertiere mit jeweils fünf Jungen haben Boxen in Ummern bezogen. „Eine der Familien stammt aus Eldingen. Die Mutter war eingeklemmt, ist krank. Ihre Kinder waren außerdem in ein Loch gefallen.“ Die Finder der Familie hatten dann die Mutter regelrecht ausgegraben, so Schulenburg.

Wer so viel hilft, kann aber auch selbst oft Hilfe gebrauchen. Daher war die Freude groß, als Vera Steder, Vorsitzende des Landesverbandes Niedersachsen im Deutschen Tierschutzbund, zu Besuch kam und 500 Euro mitbrachte. Das Geld stammt von Sigrid Natter, die in Einbeck eine Igelstation betreibt und die Einrichtung in Ummern unterstützen wollte.

ba