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Gifhorn Stadt Zoff wegen Wohnen am Golfplatz
Gifhorn Gifhorn Stadt Zoff wegen Wohnen am Golfplatz
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00:23 29.09.2014
Wohnen am Golfplatz: Der Bokensdorfer Gemeinderat stritt über mutmaßliche Mängel bei der Erschließung und mit einer Grundschuld belastete Grundstücke. Quelle: Christian Albroscheit
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Bürgermeisterin Anja Meier verhindere, dass die Eigentümer anfangen können zu bauen und halte Infos zurück, so der Vorwurf der WGB um Volkhard Widdecke. Meier wehrte sich: „Ich muss die Interessen der ganzen Gemeinde vertreten.“

Die 300.000 Euro dienen zur Absicherung, falls Erschließungsträger WAG die im Vertrag vorgesehenen Leistungen nicht wie vorgesehen erbringt. Genau das ist aus Sicht der Gemeinde passiert. Es gebe noch Mängel am Regenrückhaltebecken, den Ver- und Entsorgungsleitungen, der Baustraße und am Lärmschutzwall. „Darüber gibt es zwei Gutachten“, sagte Meier. Die WAG beharrt nach einem Abnahmetermin mit der Baufirma allerdings auf der Mängelfreiheit.

Und dann wurde es turbulent: „Die Leute können nicht bauen, weil die Bürgermeisterin keine Gespräche mit der WAG führt“, so der lautstark vorgebrachte Vorwurf von Volkhard Widdecke. Außerdem enthalte sie dem Rat Informationen vor. Wogegen Meier sich zur Wehr setzte, indem sie die Entwicklung des Baugebiets nachzeichnete, aus Verträgen und Schriftwechseln zitierte und erklärte: Wenn wir die Grundstücke trotz Mängeln freigeben, müssten die Kosten von Gemeinde und Anliegern getragen werden. „Wir sind in der Verantwortung, sorgsam vorzugehen“, sagte Meier.

Gegen die Stimmen der WGB fasste der Rat einen Beschluss: Die WAG soll je Grundstücksquadratmeter 52,18 Euro als Sicherheitsleistung auf ein Konto der Gemeinde zahlen, also insgesamt 300.000 Euro. Sobald die Gewerke mangelfrei erledigt sind, erhält sie das Geld zurück. Vorteil: Die Grundstückseigentümer könnten schnell anfangen zu bauen. Offen blieb, ob die WAG sich darauf einlässt.

alb

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