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Gifhorn Stadt Zoff nach Polizei-Einsatz im Cappu
Gifhorn Gifhorn Stadt Zoff nach Polizei-Einsatz im Cappu
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22:00 20.08.2018
Feiernde im Cappu beim Honky-Tonk: Auch beim Altstadtfest wurde dort gefeiert – laut Ordnungsamt jedoch deutlich zu laut. Quelle: Michael Franke
Gifhorn

Cappu-Wirt Fatih Kilic ist sauer auf Stadt und Ordnungshüter. Der Einsatz sei völlig überzogen gewesen, weil lediglich die Musik in seinem Bistro zu laut war. Stadt und Polizei verteidigen ihr Handeln.

In der Nacht zum Sonntag hätten 28 bis 30 Polizeibeamte – viele davon mit Maschinenpistolen bewaffnet – gegen 2 Uhr gegenüber dem Cappu Position bezogen, schildert Kilic. Auch drei Mitarbeiter des Ordnungsamtes seien dabei gewesen. Später sei die Situation eskaliert.

Gäste waren verunsichert

Die Ordnungsamts-Mitarbeiter und acht schwer bewaffnete Polizeibeamte hätten den Laden betreten, um für Ruhe zu sorgen. „Weil die Musik zu laut war, sollte auch die Anlage beschlagnahmt werden“, spricht Kilic von einem „völlig überzogenen Auftreten“. „Viele Gäste hatten Angst und waren verunsichert.“

„Plötzlich kommen 30 schwer bewaffnete Polizisten, stürmen den Laden, sorgen für Unruhe, und niemand weiß so wirklich, was eigentlich passiert ist“, geht Cappu-Besucherin Johanna Chowaniec (30) auf die nächtlichen Ereignisse ein. „Bei so einem Einsatz rechnet man ja in der heutigen Zeit mit dem Schlimmsten.“

„Hinweis hätte auch geholfen“

Friedlich feiernde Menschen seien aufgefordert worden, den Laden zu verlassen, die Musik habe aufgehört und die Feier sei noch vor halb drei Uhr beendet gewesen, so Chowaniec. „Und das alles nur, weil sich jemand über die Lautstärke beschwert hat. Ein Hinweis ohne Polizei hätte vermutlich auch geholfen.“

„Der Lärm hat 70 bis 80 Dezibel betragen – es war eine erhebliche Belastung für die Nachbarschaft“, bezieht Stadt-Sprecherin Anette Siemer Position.

Zwei Aufforderungen, die Musik leiser zu drehen, sei der Cappu-Wirt nicht gefolgt, ergänzt Polizeisprecher Thomas Reuter. Die eingesetzten Beamten hätten das Ordnungsamt dabei unterstützt, die für alle Gastwirte geltende Anordnung umzusetzen. „Da gibt es keine Sonderbehandlungen – Herr Kilic hat sich nicht an die Auflagen gehalten“, so Reuter.

Sicherheitskonzept für Großveranstaltungen

„Dass einige der Polizisten Maschinenpistolen getragen haben, ist dem bundesweiten Sicherheitskonzept für Großveranstaltungen geschuldet“, sagt Reuter.

Von Uwe Stadtlich

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