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Ziehen Flüchtlinge in die Hammerstein-Kaserne?

Gifhorn Ziehen Flüchtlinge in die Hammerstein-Kaserne?

Wesendorf. Mehrere Hunderte Flüchtlinge werden möglicherweise schon in Kürze in der ehemaligen Hammerstein-Kaserne in Wesendorf untergebracht. Das Land prüft eine Nutzung des Areals, das der russische Investor Denis Lavrov inzwischen zu einem Jugendcampus umgestaltet hat.

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Campus in Wesendorf: Das Land prüft, ob sich das Areal für die Unterbringung von Flüchtlingen eignet. Eine Entscheidung steht noch aus.

Gifhorn. Nach AZ-Informationen nahmen Experten des Niedersächsischen Innenministeriums das ehemalige Militärgelände mit seinen sanierten und modernisierten Gebäuden am gestrigen Montag in Augenschein. Wie die AZ erfahren hat, ist eine Nutzung des Campus-Geländes als Erstaufnahme-Einrichtung im Gespräch. Dazu gab‘s gestern vom Niedersächsischen Innenministerium allerdings noch keine konkrete Aussage.

„Die in Rede stehende Liegenschaft wird derzeit überprüft“, bestätigte jedoch Ministeriums-Sprecherin Svenja Mischel. „Solange noch keine Entscheidung gefallen ist, können wir keine Details mitteilen“, lautete die kurze Antwort aus dem Ministerium.

Der Internationale Jugendcampus - ursprünglich hatte Lavrov dort Ferienfreizeiten für bis zu 1200 Kinder und Jugendliche geplant - verfügt über die erforderliche Infrastruktur einer Erstaufnahme-Einrichtung. Auch ein eigener Catering-Service würde für die Versorgung zur Verfügung stehen.

Zudem sprechen Sicherheitsaspekte für die Unterbringung von Flüchtlingen: Das Campus-Gelände ist eingezäunt und nur über die ehemalige Bundeswehr-Wache zugänglich.

Von Denis Lavrov war gestern keine Stellungnahme zu erhalten.

Die Einrichtung einer Erstaufnahme-Stelle in der früheren BGS-Unterkunft in Gifhorn ist für das Land inzwischen kein Thema mehr: Die Immobilie sei nicht geeignet, der Umbau zu teuer, so das Ministerium.

ust

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