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Zentraler Bauhof: Eine Million Euro

Meinersen Zentraler Bauhof: Eine Million Euro

Meinersen. Das hat Thomas Spanuth (CDU), Vorsitzender im Bauausschuss der Samtgemeinde Meinersen, bislang noch nicht erlebt. Der Ausschuss, der sonst nur empfehlend arbeit, votierte jetzt für einen Objektbeschluss, der laut Spanuth nicht mehr im Samtgemeinderat behandelt werden muss. Einstimmig sprach sich das Gremium für die Errichtung eines Bauhofs im Gewerbegebiet aus.

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Marode: Die Bauhöfe in der Samtgemeinde Meinersen sollen einem zentral gelegenen Gebäude weichen, das im Meinerser Gewerbegebiet entsteht.

Quelle: Kottlick

Meinersen. Das hat Thomas Spanuth (CDU), Vorsitzender im Bauausschuss der Samtgemeinde Meinersen, bislang noch nicht erlebt. Der Ausschuss, der sonst nur empfehlend arbeit, votierte jetzt für einen Objektbeschluss, der laut Spanuth nicht mehr im Samtgemeinderat behandelt werden muss. Einstimmig sprach sich das Gremium für die Errichtung eines Bauhofs im Gewerbegebiet aus.

Eine Million Euro steht für den Neubau des Bauhofes der Samtgemeinde Meinersen im Haushalt zur Verfügung. Auf ein baubegleitendes Planungsbüro wird aus Kostengründen verzichtet. Stattdessen übernimmt eine externe Person als Bauleiter die Betreuung der Maßnahme. Weiterhin sprach sich der Ausschuss dafür aus, dass ihm vor den Ausschreibungen ein Leistungsverzeichnis vorgestellt werden soll.

„In die bisherigen dezentralen Bauhofstandorte in Meinersen, Müden und Leiferde müssten 430.000 Euro Sanierungskosten investiert werden“, nannte Erster Samtgemeinderat Eckhard Montzka nicht nur einen Grund für den Bauhof-Neubau im Gewerbegebiet. Derzeit beschäftige sich die Verwaltung mit Konzept und Kostenplanung, im Winter sollen die Ausschreibungen erfolgen, im Frühjahr der Baustart.

Um Heizkosten für die große Halle zu reduzieren, sollten Möglichkeiten geprüft werden, am Wochenende die Heizung zu drosseln, schlug Ingo Ahlers (SPD) vor. Die Frage von Hans-Joachim Hoffmann (Grüne) nach den Kosten für einen Bauleiter konnte noch nicht schlüssig beantwortet werden. Montzka schlug einen Honorarvertrag vor. Wilfried Voiges (SPD) erinnerte daran, einen Lastenfahrstuhl einzubauen. Uwe Baumgarten (CDU) mahnte, Leistungen von den Bauhofmitarbeitern genau beschreiben zu lassen, „damit später nicht teuer nachgerüstet werden muss“. Uwe Grützmacher (SPD) gab zu bedenken, dass es viele offene Kostenpunkte gebe. Er stellte fest: „Eine Million ist schnell überschritten.“

hik

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