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Zehntausende feiern friedlich

Gifhorn Zehntausende feiern friedlich

„Es war ein wunderbares Fest. Ich kann es nicht anders beschreiben“, brachte Dr. Klaus Meister es bei der Bilanz zum Altstadtfest auf den Punkt. Dabei hätte es fast einen Mord und eine Geburt auf der Festmeile gegeben.

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34. Gifhorner Altstadtfest: Organisatoren und Sicherheitskräfte sind zufrieden, Zehntausende feierten friedlich.

Quelle: Photowerk (mpu)

Ansonsten fiel die Bilanz besser aus als in den Vorjahren. Zehntausende Besucher, viele davon von außerhalb, feierten friedlich und trotzdem ausgelassen bei bestem Wetter. Die Kinder hatten beim Junioraltstadtfest ihren Spaß, 75 Bands heizten auf acht Bühnen ein. „Es hat sich herumgesprochen, dass dabei zu sein lohnt“, sah Hauptorganisator Dr. Klaus Meister das Fest als tolle Werbung für Gifhorn.

Fünf Körperverletzungen, 14 Platzverweise, eine Ruhestörung in der Nacht und ein paar Jugendliche, denen die Beamten den Alkohol wegnehmen mussten: „Wir hatten insgesamt weniger zu tun als sonst“, zählte Holger Horn, Einsatzleiter der Gifhorner Polizei auf.

Hardrock, Reggae, Klassik, Marschmusik, Tanzshows: Beim Bühnenprogramm des 34. Gifhorner Altstadtfestes war wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. 90 Gruppen und Künstler, darunter 70 Bands, beteiligten sich auf acht Bühnen.

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Party pur für die großen Besucher des 34. Gifhorner Altstadtfestes, Spiel und Spaß für die kleinen Besucher: Auch die Kinder waren von den Planern um Dr. Klaus Meister von der Stadt nicht vergessen worden. Zwei Tage lang, am Samstag und Sonntag, gab es das Junioraltstadtfest. Motto: Seifenblasenparadies.

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Der Auftakt des Altstadtfestes am Freitag war super, am Samstag stärkten sich die Gifhorner mit dem Bürgerfrühstück für die nächste Runde.

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Rund 12.600 Fahrgäste hatten Freitag und Samstag die Shuttlebusse genutzt. Das waren laut Bernd Jendro von der Parkraum- und Schwimmbadgesellschaft (PSG) rund 600 mehr als 2012. Nicht zuletzt durch diese Zunahme entspannte sich die Parksituation an den beiden Abenden deutlich. „Es wurden weniger Autos abgeschleppt als sonst“, so Babette Kutrib vom Ordnungsamt. Auch Feuerwehr, THW und DRK hatten wenig zu tun, lediglich der Notfunkdienst musste drei entlaufene Kinder ihren Eltern übergeben.

Fast ein Mord...

und fast ein Baby

Gifhorn ist haarscharf an zwei Premieren vorbei geschrammt: Fast hätte es in der Nacht zu Samstag den ersten Altstadtfest-Mord gegeben – und das erste Altstadtfest-Baby.

„Es hat sich am Samstag gegen 3.30 Uhr ein Festteilnehmer gemeldet und behauptet, eine Frau ermordet und am Schlossgraben abgelegt zu haben“, so Holger Horn, Einsatzleiter der Polizei. Die Polizei suchte rund eine Stunde das Schlossgelände ab, auch mit Hunden, die Feuerwehr leuchtete den Bereich aus. Tatsächlich wurde Frauenkleidung gefunden, aber: „Es stellte sich heraus, dass der angebliche Täter total verwirrt war und alles nur erfunden hatte.“

Außerdem wurde Freitagabend eine hochschwangere Frau in das DRK-Zelt gebracht. „Die Frau hatte alle zwei Minuten Wehen“, sagte Bereitschaftsleiter Horst Kraemer. „Wir haben sie dann noch rechtzeitig ins Krankenhaus gebracht.“

ba

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