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Zahlt die Polizei für gute Tipps in bar?

Treckertratsch und Kaffeeklatsch Zahlt die Polizei für gute Tipps in bar?

Vielleicht lässt sich die Belohnung für den Täterhinweis gleich beim Altstadtfest in Getränke umsetzen:

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Nur Bares ist Wahres: Max Molke zählt seine Scheine.

Quelle: Christina Rudert

In einem Dorf der Sassenburg ging es in diesen Sommerferien anders zu als in den anderen Jahren. Sehr viele junge Leute trafen sich auf der Kanalbrücke und feierten die schulfreie Zeit. Nur blieb jeden Abend Müll zurück, Flaschen wurden direkt auf der Straße zerdeppert.

Sehr ärgerlich für alle Bürger des Dorfes. Viele gehen dort mit ihren Hunden Gassi, einige joggen dort abends oder drehen eine kurze Runde mit dem Kinderwagen.

Ein Wochenende wurde der Bogen überspannt. Die Glasscheibe einer Infotafel wurde zerstört, eine Sitzgruppe mit Holztisch und Bänken mit Spraydosen beschmiert. Schock für den Betrachter. Kommunalpolitiker berieten, was man tun kann, um das kriminelle Tun zu stoppen. Auch in der Aller-Zeitung wurde berichtet.

Eine Lösung könnte sein, eine Belohnung für DEN heißen Tipp auszusetzen, der die Täter vor Gericht bringt. „100 Euro gibt es“, so stand es dann auch in dem Zeitungsbericht.

Es war Samstagnachmittag. Hausbesitzer bereiteten ihren Garten für das Wochenende vor, mähten Rasen oder fegten den Fußweg. Ein älterer Herr, der gerade am Gartenzaun Unkraut zupfte, wunderte sich über den Besuch des Mädchens von schräg gegenüber. „Hallo“, grüßte sie freundlich. „Ich muss Sie mal was fragen. Sie wissen ja immer so viel. Wenn ich einen Tipp bezüglich der Randalierer am Kanal habe, an wen muss ich mich da wenden? Ach so, und wenn der Hinweis gut ist, zahlen die dann das Geld gleich aus?“ Er: „Du musst zur Polizei gehen und dort mit einem Beamten sprechen. Aber warum fragst Du, ob sie gleich auszahlen?“ Sie: „Na es ist doch Altstadtfest. Das Bier ist da so teuer. Und mit diesem blöden Glaspfand kann man sich eine Runde ja kaum noch leisten.“ Der Herr war sprachlos und schüttelte mit dem Kopf. Das Mädchen jedoch drehte auf den Hacken um verschwand so schnell, wie es gekommen war.

Seit diesem Tag wurde der Vandalismus auf der besagten Kanalbrücke weniger. Zufall? Oder zahlt die Polizei doch in bar?

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