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Zahl der Wildunfälle steigt um 30 Prozent

Gifhorn Zahl der Wildunfälle steigt um 30 Prozent

Landkreis Gifhorn. Die Zahl der Wildunfälle im Landkreis Gifhorn ist sprunghaft angestiegen (AZ berichtete) und weiter auf hohem Niveau. „Wir haben in den ersten fünf Monaten 28,63 Prozent mehr Unfälle mit Wild als im Vorjahreszeitraum“, berichtete Polizei-Statistikexperte Winfried Enderle im Kreis-Verkehrsausschuss.

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Traurige Zahlen: Alleine in den ersten fünf Monaten kam es im Kreisgebiet zu einem sprunghaften Anstieg der Wildunfallzahlen.

Quelle: Foto: Archiv

Gifhorn. Von Januar bis Mai ereigneten sich auf den Straßen des Kreisgebietes bisher 586 Wildunfälle, so Enderle. 2015 habe es von Januar bis Mai lediglich 454 Unfälle gegeben. „Besonders schlimm war es im April“, so Enderle. 88 Unfälle mit Wild ereigneten sich in diesem Monat im vorigen Jahr - 2016 waren es 175. Einen Grund für diese Entwicklung kann Enderle nicht nennen. Die meisten Unfälle ereigneten sich jedoch im Berufsverkehr in den frühen Morgenstunden und auch am Abend.

Besonders gefährlich ist es auf der B 248 in der Gemarkung Ehra: Hier gibt es laut Enderle immer wieder Zusammenstöße zwischen Autos und den vierbeinigen Waldbewohnern. „Der Verkehr ist sehr dicht - die Tiere haben kaum Gelegenheit, über die Straße zu wechseln“, so der Fachmann der Polizei.

Auch im Landkreis Gifhorn hat die Jägerschaft blaue Reflektoren an Leitpfählen angebracht, um die Zahl der Wildunfälle zu senken. Der Beweis für die Wirksamkeit sei jedoch noch nicht erbracht, erläutert Erste Kreisrätin Evelin Wißmann. Die Uni Göttingen untersuche darum in einem Projekt den Einsatz dieser Reflektoren und nehme eine Vorher-Nachher-Kontroll-Analyse vor. „Ergebnisse liegen noch nicht vor“, sagt Enderle, der sich nach Projekt-Abschluss wichtige Erkenntnisse erhofft, die dann zur Senkung der Wildunfall-Zahlen führen.

ust

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