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Zahl der Wildunfälle im Landkreis gestiegen

Gifhorn Zahl der Wildunfälle im Landkreis gestiegen

Landkreis Gifhorn. Die Tage werden kürzer, die Nächte länger: Mit Beginn der dunklen Jahreszeit steigt auch im Landkreis Gifhorn wieder die Gefahr von Wildunfällen.

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Die Tage werden kürzer, die Nächte länger: Mit Beginn der dunklen Jahreszeit steigt auch im Landkreis Gifhorn wieder die Gefahr von Wildunfällen.

Quelle: Hensel (Archiv)

850 Wildunfälle ereigneten sich bis Ende September auf den Straßen des Kreisgebietes. „Im Vorjahr waren es nur 805“, rät Polizeihauptkommissar Reinhard Preuß dazu, vorsichtig zu fahren.

„Die Felder sind abgeerntet, das Nahrungsangebot für die vierbeinigen Waldbewohner ändert sich“, kennt auch Thomas Reuter, Sprecher der Kreisjägerschaft, die Gefahr durch Wildunfälle in den Herbst- und Wintermonaten. „Bei der Suche nach Nahrung queren insbesondere Rehe und Wildschweine die Fahrbahnen“, so Reuter.

Die Autofahrer müssten ganztägig auf der Hut sein. „Ein erhöhtes Wildunfall-Risiko besteht jedoch in der Dämmerung - also in den frühen Morgen- und Abendstunden“, weiß der passionierte Jäger. „Das ist leider auch die Zeit, in der viele Autofahrer im Berufsverkehr unterwegs sind“, sagt der Sprecher der Kreisjägerschaft.

„Besonders gefährlich ist es morgens zwischen 5 und 7 Uhr sowie abends zwischen 20 und 23 Uhr, dann ereignen sich die meisten Wildunfälle“, warnt der Hauptkommissar.

Wildwechsel-Warnschilder sollten von Autofahrern unbedingt beachtet werden. „Diese Schilder stehen nicht umsonst da“, empfiehlt Reuter „Tempo 80“ auf betroffenen Streckenabschnitten. „Dann hat man noch die Chance zu reagieren.“

Autofahrer sollten insbesondere auf der Kreisstraße 114 den Fuß vom Gas nehmen: Zusammenstöße mit Wild gibt es häufig zwischen Gifhorn und Ilkerbruch. Zahlreiche Wildunfälle ereignen sich zudem auf der B 188 zwischen Heidesee und Osloß.

ust

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