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Wunderbare, aber auch bedrückende Bilder

Gifhorn Wunderbare, aber auch bedrückende Bilder

Gifhorn. Ganz unterschiedlich sind die Bilder der Geflüchteten, die im Offenen Atelier der Kreiskunstschule und den Ferienprojekten in Meinersen entstanden und jetzt in der Kreisvolkshochschule zu sehen sind.

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"Kunst spricht alle Sprachen": Ricarda Riedesel begrüßte zur Eröffnung einer besonderen Ausstellung - alle Bilder wurden von Flüchtlingen gemalt.

Quelle: Sebastian Preuß

Der zwölfjährige Shaham Alika aus Afghanistan hat das Schlauchboot gemalt, mit dem er, seine Eltern und seine drei Geschwister nach Europa kamen. Mohammed Ismail Zahiri hat zwischen die deutsche und die afghanische Flagge seinen Dank an das deutsche Volk geschrieben, „dass es uns die Chance gegeben hat, an einem friedlichen Platz zu leben“. Watheq Al Faiad aus dem Irak hat beeindruckend lebendig Menschen seiner Heimat gemalt.

Bis zum 29. November hängt die Ausstellung „Kunst spricht alle Sprachen“ in der Kreisvolkshochschule. Zur Eröffnung am Freitagabend waren viele der Künstler gekommen. „Sie zeigen uns wunderbare, aber auch bedrückende Bilder“, stellte KHVS-Leiterin Ricarda Riedesel fest. Charlotte Dreschke, Leiterin der Kreiskunstschule, sprach davon, dass es Räume geben müsse, „in denen man sein möchte, nicht muss“. Oft habe beim Malen magische Ruhe geherrscht, und ein bisschen Sprachförderung sei auch dabei gewesen.

Eine Trommlergruppe aus der Elfenbeinküste begeisterte mit zwei improvisierten Stücken inklusive Gesang und Tanz. Und Torsten Genz, der mit 1000 Euro aus dem Integrationsfonds der Firma Wilo das Projekt finanziert hatte, freute sich über die Ausstellung: „In dem Projekt werden Traumata verarbeitet, Ängste überwunden, aber auch Kontakte geknüpft.“

tru

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