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Gifhorn Stadt Wolgazander auf dem Vormarsch: Angler fürchten um heimische Art
Gifhorn Gifhorn Stadt Wolgazander auf dem Vormarsch: Angler fürchten um heimische Art
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06:16 09.04.2012
Im Mittellandkanal wurden bereits Wolgazander aus Osteuropa gefangen. Quelle: Olivier Portrat
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Gifhorn. Der Landessportfischerverband warnt vor der Ausbreitung des Wolgazanders infolge illegalen Besatzes, insbesondere im Elbe-Seiten- und Mittellandkanal. Man befürchtet genetische Veränderungen beim heimischen Zander durch Verpaarung.

„Noch keine Fangmeldung“ zum kleinwüchsigen Wolgazander am Elbe-Seitenkanal gibt es beim ASV Sassenburg, so dessen Vorsitzender Horst Wechsel. Das Gleiche gilt für den ASV Boldecker Land: „Vielleicht kennt aber auch nicht jeder die Unterscheidungsmerkmale, die fehlenden Hundszähne und die Seitenstreifen“, so Vorsitzender Carsten Pochylski.

Anders am Mittellandkanal: Sowohl von Mitgliedern des ASV Samtgemeinde Isenbüttel als auch des ASV Hillerse wurde jeweils schon rund ein Dutzend Wolgazander aus dem Wasser gezogen. „Noch sind es Einzelfälle“, so Karl-Heinz Meier vom Isenbütteler Verein. Viel tun gegen die Verbreitung der osteuropäischen Zanderart könne man nicht, ein Hegefischen wäre aufgrund der Schutzbestimmungen für andere Arten kaum möglich.

Ob der Wolgazander sich wirklich rasant verbreiten werde, müsse abgewartet werden, meint Maik Peschke, Gewässerwart des ASV Hillerse. Denn: „Zander brauchen optimale Bedingungen für eine Vermehrung.“

jr

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