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„Wo soll ich die Unmengen an Kartons lagern?“

Abgewiesen beim Wertstoffhof in Ausbüttel „Wo soll ich die Unmengen an Kartons lagern?“

Silvia Lemmer ist sauer. Gerade umgezogen, wollte sie die alten Umzugskartons beim Wertstoffhof in Ausbüttel abgeben – ohne Erfolg. „Unser Container ist voll, da müssen sie zur Deponie nach Wesendorf fahren“, sei ihr empfohlen worden.

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Wertstoffhof Ausbüttel: Wegen eines vollen Containers musste Silvia Lemmer ihre Kartons wieder mit nach Haus nehmen.
 

Quelle: Cagla Canidar

Gifhorn/Müden.  „Nach meinem Umzug nach Müden hatte ich Kartons ohne Ende und dafür keine Unterstellmöglichkeit“, sagt Silvia Lemmer. Um sich und vor allem ihre Wohnung von den Kartons zu befreien, packte sie die Pappe kurzerhand ins Auto und fuhr zum Wertstoffhof nach Ausbüttel. Sie wusste: dort werden Papier,Pappe und Kartonagen kostenlos angenommen und entsorgt. Allerdings nicht ihre: „Unser Container ist voll, vielleicht fahren sie zur Deponie nach Wesendorf“, sei ihr gesagt worden.

Auch auf die Frage von Silvia Lemmer, ob sie die Kartons vielleicht ausladen und am Wertstoffhof lagern könne bis der Container entleert sei, sei abschlägig beschieden worden. Die Neu-Müdenerin kochte vor Wort.

Von Müden über Ausbüttel und dann weiter nach Wesendorf zu fahren, nur um Kartons zu entsorgen, „ist nicht gerade umweltfreundlich und kostengünstig“, findet sei.

„So etwas ist bei uns das erste Mal passiert“, bedauert Antje Präger, Chefin des Kreisumweltamtes, den geschilderten Fall. Im Normalfall würden volle Container regelmäßig gegen leere eingetauscht. Dieses Mal seien bedauerlicher Weise mehrere Dinge zur gleichen Zeit geschehen.

Danach hätten überraschend viele Einwohner Papiermüll entsorgt mit der Folge, dass der Container am Wertstoffhof schneller als sonst gefüllt war. Krankheit und Urlaub hätten zudem dazu geführt, dass ein leerer Container zu spät geliefert worden sei.

Auf die Anfrage nach Zwischenlagerung der Kartons sagte Präger, dass dafür auf dem Gelände nicht ausreichend Platz und es mit Blick auf Sturm oder Regen auch keine Lagermöglichkeit gebe. Die Mitarbeiter des Wertstoffhofes seien gehalten, den Kunden „zur Hand zu gehen“, versichert Präger, sie bedauert den unglücklichen Ablauf: „Es tut uns leid, das alles war nicht wirklich planbar.“

Von Hilke Kottlick

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