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Gifhorn Stadt Wittkopsweg: Das sind die Ideen der Anwohner
Gifhorn Gifhorn Stadt Wittkopsweg: Das sind die Ideen der Anwohner
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13:21 13.02.2019
Im Gespräch: 100 Bewohner des Wittkopsweg-Viertels versammelten sich. Auch Bürgermeister Matthias Nerlich war dabei. Quelle: Ron Niebuhr
Gifhorn

Erfreulich war, dass gut 100 von insgesamt 1414 Einwohnern zur Versammlung ins Sängerheim kamen. „Gerechnet hatte ich mit 30 oder vielleicht 40 Teilnehmern“, sagte Wolfgang Schicker. Als Bewohner des Viertels hatte er das unpolitische Treffen initiiert, bei dem auch Bürgermeister Matthias Nerlich auf Fragen und Wünsche einging. Schicker moderierte den Abend zu Themen wie Bauen, Verkehr, Leben und Wohnen, Schule und Familien sowie Aktivitäten.

Verkehrsberuhigung ist ein großes Thema

Am stärksten interessierten sich die Teilnehmer für Verkehrsberuhigung. Ob man dafür auf Tempo 30 setzt oder ob eine Änderung der Vorfahrtsregelung schon ausreicht, soll im Gespräch mit Politik, Verwaltung und Polizei erörtert werden. Den Job übernimmt ein aus der Versammlung noch zu bildender Arbeitskreis. Auch bei den übrigen Themenfeldern wolle man so vorgehen, sagte Schicker: Arbeitskreise bereiten die Vorschläge und Ideen jeweils so weit auf, dass man sie den verantwortlichen Gremien der Stadt vorstellen kann.

So wünschten sich viele, dass rückwärtige Bebauung möglich wird. Der politisch bereits diskutierte Fußweg entlang der Aller ist ebenfalls gewollt. Gegen Hundekot auf den Gehwegen sollte etwas unternommen werden.

Eine neue Kita steht auf der Wunschliste

Eine Kita wäre ein großer Gewinn fürs Viertel, denn dort „leben viel mehr junge Menschen als gedacht“, verwies Schicker darauf, dass der Anteil der bis zu 20-Jährigen bei 21 Prozent liegt. Dagegen fällt die Zahl der Senioren zwei Prozentpunkte geringer aus als im Gifhorner Durchschnitt. Der Flohmarkt findet am 5. Mai eine Neuauflage. Und: „Früher gab es wohl mal ein Osterfeuer bei uns. Das könnte man auch wieder aufleben lassen“, regte er weitere Aktivitäten an.

Weitere Versammlungen sollen folgen

Elke Wiegmann stellte außerdem noch Gifhorns Seniorenbeirat vor, Kerstin Schulz die Diakonische Jugend- und Familienhilfe, Joachim Harms den Verein Wir in der Nachbarschaft. Eine weitere Versammlung soll folgen, sobald Ergebnisse zu den bei der Premiere vorgebrachten Wünschen und Ideen vorliegen.

Von Ron Niebuhr

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