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Gifhorn Stadt Wista will 2018 Versorgungslücken stopfen
Gifhorn Gifhorn Stadt Wista will 2018 Versorgungslücken stopfen
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23:00 29.12.2017
Fußballfans können schon jetzt jubeln: Zur Weltmeisterschaft plant die Wista wieder eine Fanmeile auf dem Marktplatz. Quelle: Archiv
Gifhorn

Mit so einem Zulauf bei der Oldtimer-Rallye Hamburg-Berlin-Klassik auf dem Marktplatz und im Mühlenmuseum hatte Wista-Geschäftsführer Martin Ohlendorf nicht gerechnet. Mehrere Hundert Menschen bestaunten die zum Teil von Prominenten gesteuerten historischen Karossen. Im neuen Jahr werde es damit nichts, bedauert auch Erste Stadträtin Kerstin Meyer. Dennoch werde man sich bemühen, in Zukunft auch solche Events wieder in die Innenstadt zu holen.

Auf jeden Fall soll es 2018 zwei Food-Truck-Festivals und die Fanmeile zur Fußball-WM geben.

Menschen in die Innenstadt locken: In der Vorweihnachtszeit machte eine beleuchtete Mühle im Mühlenmuseum Durchreisende auf Gifhorns Attraktivität aufmerksam, so Ohlendorf. An B 4 und B 188 wolle man verstärkt Konzepte dieser Art umsetzen, damit die Leute „nicht vorbei fahren, sondern rein fahren“, so Meyer.

Rein soll es in der Innenstadt auch in einem anderen Punkt gehen – nämlich kostenlos ins Internet. „Wir haben 2017 mit dem freien W-Lan begonnen und werden es noch weiter ausbauen“, kündigt Ohlendorf an. „Auf dem Marktplatz sind wir gut ausgerüstet.“ Doch es gebe da noch zwei Versorgungslücken: zwischen Marktplatz und Bäckerei Meyer sowie zwischen Bäckerei Meyer und Schuhhaus Galipp.

Ohlendorf will mit den Einzelhändlern nun das persönliche Gespräch suchen. Sie sollen mit Routern das Freifunk-Netz verstärken.

Und die Leerstände bei den Geschäften? „Das ist eine Daueraufgabe.“ Ohlendorf kündigte „interessante Entwicklungen“ für das erste Quartal an, ohne dabei jetzt schon konkreter zu werden.

Fachkräfte für Gifhorn: Die Azubi-Offensive in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsvereinigung soll weiter geführt werden. So gab es im Jahr 2017 für Auszubildende aus Gifhorner Betrieben Aktionen im Kultbahnhof. Das soll Arbeitsplätze in Gifhorn attraktiv machen für junge Leute und Fachkräfte zum Bleiben anregen.

Von Dirk Reitmeister

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