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Wirbel um Rauchmelder-Masche

Gifhorn Wirbel um Rauchmelder-Masche

Gifhorn. Findige Ganoven nutzen die neue Rauchmelder-Pflicht, um sich Zutritt zu Wohnungen Argloser zu verschaffen: Die neueste Haustür-Masche sorgt für Wirbel im Kreis Gifhorn (AZ berichtete). Auch die Schornsteinfeger weisen darauf hin, dass niemand von Gesetz wegen kontrolliert, ob jemand dagegen verstößt - obwohl es besser wäre, wenn...

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Einbau-Pflicht ohne Einbau-Nachweis: Auch die Schornsteinfeger im Kreis Gifhorn weisen darauf hin, dass sie bislang nur auf freiwilliger Basis Rauchmelder kontrollieren.

Quelle: Photowerk (cc)

Gifhorn. Viele Schornsteinfeger im Kreis verkaufen und überprüfen dann Rauchmelder einmal im Jahr auf ihre Funktionstüchtigkeit - das aber auf freiwilliger Basis. Es gebe keine Institution, die kontrolliere, ob jeder Hauseigentümer das Gesetz einhält, Rauchmelder zu installieren, so Schornsteinfeger Silver Hallmann aus Meinersen. In seinem Beritt hatten sich Unbekannte als Mitarbeiter der Samtgemeinde ausgegeben. „Davor kann ich nur warnen“, sagt Hallmann. „Besser den Schornsteinfeger seines Vertrauens anrufen. Bei Brandschutz ist er die erste Adresse.“

Gleichwohl wäre es ihm lieb, gäbe es so eine Pflicht-Kontrolle, sagt Hallmann, der seine Branche dafür als besonders geeignet ansieht. Auch die Feuerwehr wäre dafür, würde der Gesetzgeber die Einhaltung nachprüfen, sagt Kreisfeuerwehrsprecher Tobias Nadjib. „Dafür sollte es aber ein einheitliches, zertifiziertes Vorgehen geben.“ So würde jeder Haushalt auf die gleiche Art und Weise überprüft. Dabei sollte nicht nur geguckt werden, ob der Rauchmelder installiert ist, sondern wie. Auch Nadjib sieht da die Schornsteinfeger als geeignet an.

rtm

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