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Wirbel um Parkscheibebeschäftigt das Gericht

Gifhorn Wirbel um Parkscheibebeschäftigt das Gericht

Gifhorn. In Deutschland ist alles geregelt. Dazu gehört die Normgröße einer Parkscheibe. Weil seine Parkscheibe elf Zentimeter breit und zwölf Zentimeter lang ist (vorgeschrieben sind elf mal 15 Zentimeter) droht Horst Regenscheit nun ein Prozess vor dem Amtsgericht.

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Nicht normgerecht: Der Gifhorner Horst Regenscheit hat wegen einer Parkscheibe Ärger mit den Behörden. Jetzt entscheidet das Gericht.

Quelle: Photowerk (mpu)

Jahre lang hat der Gifhorner für mehr als 40 Euro einen Jahresparkschein der Stadt gekauft. Parkschein und Parkscheibe sichtbar aufs Amaturenbrett - und im Bereich eines Parkautomaten zwei Stunden kostenlos parken: Regenscheit befolgte diese Schritte, als er seinen Audi am 27. Februar in der Herzog-Franz-Straße abstellte.

Bei der Rückkehr zum Auto dann die Überraschung: „Sie parken im Bereich eines Parkautomaten ohne gültigen Parkschein“, verlangte die Stadt ein Verwarngeld. Verwundert verweigerte Regenscheit die Zahlung: „Auf dem von der Politesse angefertigen Foto sieht man meinen Parkschein und die Parkscheibe“, erklärte der Gifhorner Anfang März im Ordungsamt. Die Stadt werde der Sache nachgehen, wurde ihm versichert.

Drei Wochen später dann eine „Erinnerung“: Regenscheit soll zahlen, sonst droht ein Ordnungswidrigkeitsverfahren. Horst Regenscheit zahlte nicht, sondern legte Einspruch ein.

Vom Landkreis flattert dem Gifhorner Anfang Mai ein Bußgeldbescheid über 38,50 Euro ins Haus. Am 12. Mai legt Horst Regenscheit erneut Einspruch ein.

„Ich fühle mich von der Stadt auf die Schippe genommen“, so Regenscheit, der sich von der Stadt anstelle eines „Tickets“ einen vernünftigen Hinweis in Sachen Parkscheiben-Größe gewünscht hätte. „So geht man nicht mit Kunden um“, ärgert sich der Gifhorner, der nun vor Gericht erscheinen muss, jedoch eine Verfahrenseinstellung wegen Geringfügigkeit beantragt hat. Mitte Oktober fällt die Entscheidung.

ust

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