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Wirbel um Forsteinsatz am Weiland

Folge von Gewitterstürmen über Gifhorn Wirbel um Forsteinsatz am Weiland

Große Aufregung bei Anwohnern im Weiland: Rund um den Brenneckes Berg sind schwere Forstmaschinen im Einsatz. Der zuständige Bezirksförster Ernst-Christian Schölkmann begründet den Einsatz mit Verkehrssicherungsmaßnahmen: Die Harvester entnehmen dem Waldstück jene Bäume, die nach den jüngsten Gewitterstürmen nicht mehr standfest sind.

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Große Aufregung am Brenneckes Berg: Anwohner kritisieren den Einsatz von Harvestern, laut Förster Ernst-Christian Schölkmann geht es um die Sicherheit der Wanderpfade.

Quelle: Michael Franke

Gifhorn. „Das ist eine richtig heftige Nummer“, sagt eine Hundebesitzerin am Trassierband und dreht wieder um. Auch Anwohner Rainer Bartoschewitz wundert sich über den massiven Einsatz mit Harvestern. Er spricht von bis zu einem halben Meter tiefen Fahrspuren in den Dünen. Vor zweieinhalb Jahren sei schon einmal schwer durchforstet worden. „Das hätte man auch in einem Rutsch machen können.“

Schölkmann winkt ab. Bei der aktuellen Maßnahme handele es sich um keine Durchforstung, die sei in der Tat vor zwei Jahren über die Bühne gegangen. Solche Aktionen gebe es nur ein bis anderthalb Mal pro Jahrzehnt. Jetzt gehe es um Maßnahmen zur Sicherung der Wanderpfade. Herausgenommen würden lediglich jene Bäume – hauptsächlich Kiefern –, die von den jüngsten Gewitterstürmen beschädigt worden seien. „Jeder Baum, der rausgenommen wird, ist von mir persönlich begutachtet worden. Es findet eine ordnungsgemäße Forstwirtschaft statt“, so der Forstexperte.

Auch am Einsatz der großen Maschinen gebe es nichts auszusetzen, so Schölkmann. „Es sind Geräte, die weniger Bodendruck verursachen, als ein Mensch, der läuft.“ Das Gewicht verteile sich nämlich auf große Reifenauflage-Flächen. Die Fahrspuren seien gering und „ruckzuck wieder zugeschlämmt“. Und er habe sich extra noch einmal vergewissert, dass die Mitarbeiter die bestehenden Rückwege benutzt hätten.

Von Dirk Reitmeister

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