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„Wir haben Schüler, die mussten Hinrichtungen mit ansehen“

Gifhorn „Wir haben Schüler, die mussten Hinrichtungen mit ansehen“

Gifhorn. „Wir haben Schüler, die mussten Hinrichtungen mit ansehen“, berichtete Dr. Detlef Eichner gestern Mittag dem SPD-Bundestagsabgeordneten Hubertus Heil, der zu einem Info-Besuch an die Gifhorner Freiherr-vom-Stein-Schule gekommen war.

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Im Gespräch: Bundestagsabgeordneter Hubertus Heil ließ sich von Schulleiter Dr. Detlef Eichner (r.) die aktuelle Situation an der Gifhorner Stein-Schule schildern.

Quelle: Sebastian Preuß

Die Betreuung dieser traumatisierten Kinder und von Schülerinnen und Schülern ohne jegliche Deutschkenntnisse stelle eine große Herausforderung dar. „Wir kommen an unsere Grenzen“, so Eichner.

Als letzte Hauptschule im Stadtgebiet sei die Stein-Schule „aufnehmende Stelle für Schüler nicht deutscher Herkunft“ und koordiniere deren Verteilung und Weiterleitung, erläuterte der Rektor.

Ein 35-köpfiges Kollegium unterrichte die Schüler aus 28 Nationen. „Bis zu 26 Sprachen werden gesprochen“, so Eichner. „Mir fehlen Lehrkräfte“, fordert der Stein-Schul-Chef konkrete Hilfe ein. Es gebe Klassen, in denen zehn von 26 Kindern Förderbedarf hätten. „Das können wir so nicht mehr leisten“, fand Dr. Detlef Eichner deutliche Worte.

Obwohl fünf Sozialpädagogen und auch Gifhorns Polizei die Stein-Schule unterstützten, habe die Zahl von Auseinandersetzungen von Schülern aus verschiedenen Kulturkreisen zugenommen. „Der zentrale Schulfrieden ist in Gefahr“, so Eichner.

„Wir brauchen einen nationalen Bildungsgipfel, um diese und andere Fragen rasch anzugehen“, entgegnete Heil und machte sich Notizen.ust

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