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Wintereinbruch im Nordkreis: Straßen und Schienen blockiert

Bäume brechen unter feuchter Schneelast zusammen Wintereinbruch im Nordkreis: Straßen und Schienen blockiert

Der Wintereinbruch hat gestern Vormittag den Norden des Kreises Gifhorn kalt erwischt. Unter Schneelast umgestürzte Bäume blockierten Straßen, auf der Bahnstrecke zwischen Uelzen, Gifhorn und Braunschweig kam es wegen Ästen auf den Gleisen zu zum Teil erheblichen Verspätungen.

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Hurra, Schnee: Über den Wintereinbruch freuten sich die kleinen Bewohner des Landkreises - Verkehrsteilnehmer hatten mit den ersten Flocken jedoch ihre Probleme.

Gifhorn. Noah (5) und Eneas (2) Voth aus Groß Oesingen hatten gestern ihren Spaß mit dem ersten Schnee. Die Pendler dafür umso weniger. „Im Nordkreis auf der B 4 und bei Steinhorst ging nichts mehr“, berichtete Stefan Glinschert von der VLG. Busse steckten ihm zufolge sogar zwischen umgestürzten Bäumen fest. In Winkel sei ein Bus auf glatter Straße in einen Grundstückszaun gerutscht. „Das war aber reiner Sachschaden.“

Probleme gab es auch auf den Schienen. Erixx meldete den ganzen Tag über auf seiner Homepage Störungen im Fahrplan, weil bei Bad Bodenteich Bäume auf den Schienen lagen.

Seit 11 Uhr war die Kreisstraßenmeisterei Knesebeck im Einsatz, so Uwe Peters vom Landkreis Gifhorn. „Die Schwerpunkte des Schneefalls lagen westlich des Elbeseitenkanals, vom Bereich Hankensbüttel bis nach Wesendorf. Im Bereich der Kreisstraßenmeisterei Meine war bislang kein Winterdienst notwendig. Winterdienstbereitschaft war jedoch angeordnet.“ Beide Meistereien hätten ihre Salzlager mit zusammen rund 1550 Tonnen gefüllt.

„Keine witterungsbedingten Unfälle“, meldete Polizeisprecher Thomas Reuter. „Es kam nicht überraschend, die Autofahrer waren darauf eingestellt.“

Die Landesforsten warnen derweil vor dem Betreten der Wälder, so lange der Schnee liegt. Es sei nasser und damit schwerer Schnee, weshalb Äste unter der Last abbrechen. Betroffen seien auch Eichen, die noch ihr Laub tragen.

rtm

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