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Gifhorn Stadt Windkraft: Frische Brise in Müden
Gifhorn Gifhorn Stadt Windkraft: Frische Brise in Müden
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00:27 26.10.2014
Neu Entfacht: In Müden geht es offenbar einmal mehr um die Ausweisung von Windkraftstandorten. Quelle: Nico Pointner
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„Die Bürger werden im Dunkeln gelassen“, kritisiert Rinke. Er ist überzeugt: „Hinter vorgehaltener Hand ist in Hahnenhorn und Müden eine Diskussion über die Aufstellung von Windenergieanlagen neu entflammt.“ Seine Befürchtung: Dass das Bürgervotum gegen Windkraft gekippt wird und die Fraktionen für den Bau von Windparks stimmen.

Auch wenn sich die Einwohner sowohl in Müden als auch in Hillerse laut Bürgerbefragung gegen Windkraft ausgesprochen haben, entscheide letztlich der Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB) über die Ausweisung der Flächen, sagt Samtgemeindebürgermeister Heinrich Wrede. Er betont: „Die Flächen in Hillerse und Müden sind prädestiniert für Windkraftstandorte.“ Sollte sich der ZGB trotz gegenteiligen Bürgervotums für dortige Windpark-Flächen entscheiden, müssen die Fraktionen laut Wrede „gewappnet sein, um die Planungen nicht aus der Hand zu geben“. Noch sei nichts entschieden, weiß er. Greife jedoch „Plan B“, dann seien Fragen zu klären wie beispielsweise: „Wollen wir uns beteiligen, um die Planungen nicht aus der Hand zu geben?“ Oder: „Werden wir die Anlagen über einen Bebauungsplan steuern?“ Und: „Wie werden die Bürger beteiligt?.“ Wrede sieht die Fraktionen in der Pflicht, dies alles zu diskutieren. Bestehe Klarheit, seien die Bürger zu informieren.

Vom ZGB werden derzeit zu dem Thema rund 1800 Einwendungen geprüft. Sie sollen laut Siegfried Thom, ZGB-Fachbereichsleiter Regionalplanung, noch bis Ende Januar ausgewertet und im Anschluss als Erörterungsgrundlage ins Netz gestellt werden.

hik

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