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Windkraft: Bürger schreiten zur Urne

Müden Windkraft: Bürger schreiten zur Urne

Müden. Am Tage der Bundestagswahl schreiten Müdener Einwohner zweimal zur Wahlurne. Sie stimmen nicht nur über die Abgeordneten im Bundestag ab, sie votieren gleichsam für oder gegen die Errichtung von Windkraftanlagen auf ihrem Gemeindegebiet. Der Rat der Gemeinde Müden hatte sich auf Antrag der SPD mehrheitlich für diese Bürgerbefragung ausgesprochen vor dem Hintergrund, den Anwohnern per gesondertem Stimmzettel eine Bürgerbeteiligung zu ermöglichen (AZ berichtete).

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Quelle: Joachim Duerheide

Müden. Am Tage der Bundestagswahl schreiten Müdener Einwohner zweimal zur Wahlurne. Sie stimmen nicht nur über die Abgeordneten im Bundestag ab, sie votieren gleichsam für oder gegen die Errichtung von Windkraftanlagen auf ihrem Gemeindegebiet. Der Rat der Gemeinde Müden hatte sich auf Antrag der SPD mehrheitlich für diese Bürgerbefragung ausgesprochen vor dem Hintergrund, den Anwohnern per gesondertem Stimmzettel eine Bürgerbeteiligung zu ermöglichen (AZ berichtete).

Bei der Errichtung von Windenergie-Parks geht es um Energieausstieg und Klimaschutz und ebenso um die Auswirkungen auf Natur und Landschaft. Deshalb betreffen die Planungen für einen Windpark bei Müden alle Einwohner dieser Gemeinde. Aus diesem Grund hat sich der Rat für eine Bürgerbefragung in Sachen Windenergie ausgesprochen. Das Ergebnis dieser Abstimmung fließt laut Gemeindedirektor Eckhard Montzka in die Stellungnahme der Gemeinde Müden zu den aktuellen Windparkplanungen ein und wird an den Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB) weitergeleitet, der für die gesamte Region Braunschweig die Ausweitung von Vorrangflächen für die Windkraftnutzung plant.

Danach biete sich in der Feldmark nördlich von Müden sowie südlich angrenzend an die Gemeinde Meinersen ein möglicher Windpark-Standort in einer Größe von etwa 50 Hektar an. Da dieser Standort unter anderem den laut ZGB-Konzept geforderten Mindestabstand von 1000 Metern zu Wohngebäuden und Ortschaften und 500 Meter zu Einzelhäusern und Gehöften vorsieht, wurde das Gebiet in das Planverfahren zur Änderung des Regionalplans aufgenommen.

Zehn bis 20 Windkraftanlagen könnten dort errichtet werden. Ihre mögliche Höhe, einschließlich der Flügel, reicht von 140 bis 190 Meter.

Bürgerwille: Antrag auch für Hillerse

Müden. Der Fachausschuss des Zweckverbands Großraum Braunschweig (ZGB) tagt am heutigen Donnerstag um 15 Uhr in Wolfenbüttel und wird im Sitzungsverlauf die ausgewählten Vorrangstandorte für Windkraft-Parks vorschlagen. Die Verbandsversammlung ist dann für den 15. August terminiert.

Außerdem: Laut dem Müdener Gemeindedirektor Eckhard Montzka steht auch für die Sitzung des Hillerser Gemeinderates – am kommenden Montag, 12. August, 20 Uhr im Hillerser Hof – auf Antrag der SPD-Mehrheitsfraktion der Tagesordnungspunkt Bürgerbefragung in puncto Windkraft-Park auf der Tagesordnung. Bei entsprechendem Votum des Gemeinderates ist diese Befragung laut Montzka für den 27. Oktober vorgesehen.

hik

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