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Windhose hinterlässt eine Spur der Verwüstung

Abgedeckte Dächer und zerborstene Scheiben in der Bertha-von-Suttner-Straße Windhose hinterlässt eine Spur der Verwüstung

Abgedeckte Dächer, herumfliegende Trümmer, zerstörte Auto, zerborstene Scheiben: Es war gestern gegen 8 Uhr nur eine Sache von wenigen Minuten - dann hatte eine Windhose in der Gifhorner Bertha-von-Suttner-Straße eine Spur der Verwüstung hinterlassen.

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Morgendliche Wetterkapriole: Eine Windhose fegte durch die Bertha-von-Suttner-Straße. Ziegel flogen durch die Gegend. Foto: Sebastian Preuß

Quelle: Sebastian Preuß

Gifhorn. „So etwas habe ich noch nicht gesehen“, sagte der sichtlich beeindruckte Carlos Kelm, nachdem viele der Ziegel seines Hausdachs weggeweht worden waren. „Als ich aus dem Fenster geguckt habe, waren die Bäume an der Wolfsburger Straße so stark gebogen, wie ich es noch nie erlebt habe.“ Die Schiebetür zu seiner Terrasse habe sich für einen Moment stark nach innen gebogen, habe aber gehalten. Die Pappe seines Flachdach-Vorbaus sei von der Urkraft des kurzen Sturms einfach nach oben gesogen worden.

„Da habe ich noch Glück gehabt“, befand Hauseigentümer Ewald Weiss nach einer ersten Bestandsaufnahme. Einige wenige Ziegel seien weg, die Dachpappe seiner Flachdachgarage wurde in die Hofeinfahrt gezogen. Schlimmer betroffen ist seine Nachbarin. In die Windschutzscheibe ihres Autos und auf die Motorhaube krachten Dachziegel. Die Scheibe zersplitterte. „Mein Auto stand genau daneben - und hat keinen Kratzer abbekommen“, so Weiss. Ein Nachbar sei gerade auf der Suche nach seiner Mülltonne. „Die ist irgendwohin geflogen“, so Weiss. Und bei einem anderen Nachbarn, der ein Dachfenster geöffnet hatte, sei das Badezimmer völlig verwüstet worden. Ein Gewächshaus in der Nähe sei ebenfalls völlig zerstört worden.

Auch auf der Wolfsburger Straße war die Windhose zu spüren. „Plötzlich sind Äste und viele Blätter durch die Luft geflogen“, so eine Autofahrerin, die mit ihrem Wagen in Richtung Braunschweiger Straße unterwegs war. Der unheimliche Spuk war nach zwei Minuten vorbei. Zwei Minuten, die die Anwohner der Bertha-von-Suttner-Straße wohl nicht so schnell vergessen werden. Gegen Mittag waren die schlimmsten Folgen behoben. „Die Dachdecker, die vor Ort waren, haben die Häuser so hergerichtet, dass es nicht mehr reinregnet“, berichtete Peter Zilinski, der ebenfalls betroffen ist.

fed

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