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Wilsche: Kita-Eltern sind sauer auf die Stadt

Gifhorn Wilsche: Kita-Eltern sind sauer auf die Stadt

Wilsche. Die Eltern des Kindergartens Villa Kunterbunt sind sauer auf Bürgermeister Matthias Nerlich. Die langjährige Kita-Leiterin, die als Erzieherin auch die Kleinsten betreut habe, sei in einer „Nacht-und-Nebel-Aktion“ abgesetzt worden. Erst nachträglich habe die Stadt - sie verteidigt die Personalentscheidung - auf einem Elternabend informiert.

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Wirbel um die Kita-Chefin in Wilsche: Nadine Mailliart (l.) und Katharina Baumgarten sind sauer auf die Stadt.

Quelle: Photowerk (mpu)

Katharina Baumgarten (38), stellvertretene Elternvertreterin, und Mutter Nadine Mailliart (37) kritisieren Nerlich und Fachbereichsleiter Jens Brünig scharf. „Wir fühlen uns vom Träger nicht ernst genommen“.“

Nachdem die Eltern auf Umwegen erfahren hätten, dass die Kita-Leiterin nach 17 Jahren nach Neubokel versetzt werden soll, habe es auf Drängen der Eltern am 15. Oktober ein Gespräch mit Nerlich und Brünig gegeben. „Wir haben darum gebeten, dass alle Eltern offiziell informiert werden, bevor es die Kinder erfahren - das ist nicht passiert“, erklärt Baumgarten. Am 20. Oktober sei die Kita-Chefin nach Neubokel geschickt worden. „Eltern und Kinder konnten sich nicht einmal richtig von ihr verabschieden“, erklärt Mailliart. Erst bei einem Elternabend am 23. Oktober habe die kommissarische Kita-Leitung darüber informiert. „Der Bürgermeister und auch Herr Brünig haben sich nicht blicken lassen“, üben die beiden Mütter Kritik. Die Stadt habe das Kinder- und Jugendhilfe-Gesetz missachtet. Es schreibe vor, Kita-Eltern in wichtigen Angelegenheiten rechtzeitig zu beteiligen. Die Wilscher stünden hinter der langjährigen Kita-Chefin und sammelten Protest-Unterschriften.

„Wir haben die Elternvertreter am 15. Oktober informiert - fünf Eltern waren bei dem Gespräch dabei“, erklärt Brünig.

„Es gibt Personalentscheidungen, die liegen nicht in der Hand der Eltern “, stellt er klar. „Eine Zusage, dass der Bürgermeister und ich an dem Elternabend teilnehmen, hat es nicht gegeben“, bezieht der Fachbereichsleiter Position.

ust

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