Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Wildunfälle: Wer sponsert blaue Reflektoren?

Landkreis Gifhorn Wildunfälle: Wer sponsert blaue Reflektoren?

Einen Zwischenbericht der wissenschaftlichen Untersuchungen gibt es schon, das abschließende Ergebnis wird für Oktober erwartet: Blaue Reflektoren an Leitpfosten scheinen tatsächlich die Zahl der Wildunfälle zu mindern. Heinz Schümer sucht jetzt nach Finanzierungsmöglichkeiten für die teuren Helfer.

Voriger Artikel
Vereinsrekord: Segelflug über 1000 Kilometer
Nächster Artikel
Hiobsbotschaft: Bahn schließt Schalter

Die Zahl der Wildunfälle minimieren: Blaue Reflektoren haben offenbar Wirkung gezeigt, nun werden Sponsoren für weitere Aktionen gesucht.

Gut fünf Euro kostet ein Reflektor, pro Straßenkilometer sind 40 Reflektoren nötig - da kommen ganz schöne Summen zusammen. „Bislang haben die Jäger sie aus eigener Tasche bezahlt“, bestätigt Kreisjägermeister Jürgen-Hinrich Kohrs. Der Hegering Papenteich und der Hegering Hehlenriede beispielsweise haben blaue Reflektoren an den Kreisstraßen angebracht. „Land und Bund gestatten das nur an ausgewiesenen Unfallschwerpunkten“, so Kohrs.

Schümer, der bei Müden direkt an der Kreisgrenze wohnt, hat mehrere Ideen: „Jeder Autofahrer könnte einen Reflektor spenden.“ Oder Firmen zahlen: „100 Reflektoren wären günstiger als der wochenlange Ausfall eines Mitarbeiters nach einem Wildunfall.“ Der Gesamtverband der Versicherungen hat den Vorschlag, 20 Cent pro Versichertem zu zahlen, schon schriftlich abgelehnt.

Reinhard Preuß, bei der Gifhorner Polizeiinspektion für Verkehrsfragen zuständig, hält sich aktuell noch zurück, „so lange die Ergebnisse der Langzeituntersuchung nicht vorliegen“. Diese sollen ergeben, ob sich das Wild ähnlich wie an CDs auch an die Reflektoren gewöhnt und nicht mehr reagiert.

Kohrs stellt fest: „Die Erziehung der Autofahrer durch digitale Schilder und Warnhinweise hat nicht geklappt - also müssen wir weiter aufs Wild einwirken.“ Sowohl er als auch Preuß meinen, dass auch die Autoindustrie helfen könnte, indem Wärmebildkameras Bewegungen jenseits des Straßengrabens zeigen.

Wer Schümer unterstützen möchte, erreicht ihn unter Tel. 05082-92006.

tru

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Gifhorn Stadt
Weihnachtsmärchen "Der gestiefelte Kater"

Hier lesen Sie die Sonderveröffentlichungen von AZ und WAZ zu vielen interessanten Themen. mehr

Chefredakteur Dirk Borth im Freitags-Talk auf Radio21

Dirk Borth, der Chefredakteur der Aller-Zeitung und der Wolfsburger Allgemeinen ist jetzt jeden Freitag um 16.30 Uhr bei Radio21 zu hören. "Borth im Radio" - aktuelle Kommentare aus der Region. mehr

Haben Sie Angst vor der Vogelgrippe?

Was ist los in Gifhorn?

Welche Veranstaltungen gibt es in Wolfsburg, Gifhorn und Umgebung? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr