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Gifhorn Stadt Wildunfälle: Wer sponsert blaue Reflektoren?
Gifhorn Gifhorn Stadt Wildunfälle: Wer sponsert blaue Reflektoren?
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12:00 10.07.2015
Die Zahl der Wildunfälle minimieren: Blaue Reflektoren haben offenbar Wirkung gezeigt, nun werden Sponsoren für weitere Aktionen gesucht.
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Gut fünf Euro kostet ein Reflektor, pro Straßenkilometer sind 40 Reflektoren nötig - da kommen ganz schöne Summen zusammen. „Bislang haben die Jäger sie aus eigener Tasche bezahlt“, bestätigt Kreisjägermeister Jürgen-Hinrich Kohrs. Der Hegering Papenteich und der Hegering Hehlenriede beispielsweise haben blaue Reflektoren an den Kreisstraßen angebracht. „Land und Bund gestatten das nur an ausgewiesenen Unfallschwerpunkten“, so Kohrs.

Schümer, der bei Müden direkt an der Kreisgrenze wohnt, hat mehrere Ideen: „Jeder Autofahrer könnte einen Reflektor spenden.“ Oder Firmen zahlen: „100 Reflektoren wären günstiger als der wochenlange Ausfall eines Mitarbeiters nach einem Wildunfall.“ Der Gesamtverband der Versicherungen hat den Vorschlag, 20 Cent pro Versichertem zu zahlen, schon schriftlich abgelehnt.

Reinhard Preuß, bei der Gifhorner Polizeiinspektion für Verkehrsfragen zuständig, hält sich aktuell noch zurück, „so lange die Ergebnisse der Langzeituntersuchung nicht vorliegen“. Diese sollen ergeben, ob sich das Wild ähnlich wie an CDs auch an die Reflektoren gewöhnt und nicht mehr reagiert.

Kohrs stellt fest: „Die Erziehung der Autofahrer durch digitale Schilder und Warnhinweise hat nicht geklappt - also müssen wir weiter aufs Wild einwirken.“ Sowohl er als auch Preuß meinen, dass auch die Autoindustrie helfen könnte, indem Wärmebildkameras Bewegungen jenseits des Straßengrabens zeigen.

Wer Schümer unterstützen möchte, erreicht ihn unter Tel. 05082-92006.

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