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Gifhorn Stadt Gifhorner Polizei mahnt Autofahrer zur Vorsicht
Gifhorn Gifhorn Stadt Gifhorner Polizei mahnt Autofahrer zur Vorsicht
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06:00 09.10.2018
Steigende Wildunfall-Gefahr: Die Polizei mahnt jetzt besonders zu großer Vorsicht. Quelle: dpa
Landkreis Gifhorn

Statt Tageslicht frühe Dämmerung und Dunkelheit am späten Nachmittag und in den Abendstunden: „Autofahrer müssen jederzeit damit rechnen, dass Wild über die Straße wechselt“, warnt Thomas Reuter, Sprecher der Polizei Gifhorn und auch Sprecher der Kreisjägerschaft. Die Tiere seien auf Futtersuche und stellten somit eine erhöhte Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer dar.

Vorsicht in Sachen Rehwild

Der Bio-Rhythmus von Rothirsch, Reh, Damwild, Wildschwein und Fuchs orientiere sich vor allem am Sonnenstand – und in der Dämmerung und bei Dunkelheit seien die vierbeinigen Waldbewohner nun mal besonders aktiv, so Reuter. Nach der Zeitumstellung stimmten die Hauptverkehrszeit und die Hauptaktivitätsphase der Wildtiere überein – und damit steige auf allen Straßen im Landkreis die Wildunfallgefahr. „Das gilt für Schwarzwild, Rotwild und auch Damwild“, so Reuter. Besondere Vorsicht ist in Sachen Rehwild geboten: „Rehe sind sowohl am Tag als auch in der Nacht unterwegs.“

Risiko gestiegen

Das Risiko eines Wildunfalles sei für Autofahrer im Kreisgebiet in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Ursache sind die milden Winter Die Kreisjägerschaft steuert dagegen und hat „straßennahe Bejagung“ verschärft – unter anderem an der Kreisstraße 114 und der Bundesstraße 188. Auch das Projekt „Blaue Wildreflektoren“ soll Wild von den Straßen fern halten und Autofahrer schützen (AZ berichtete).

Wild-Warnschilder verdienen Beachtung

Der Tipp von Reuter, um in der Winterzeit Wildunfälle zu vermeiden: Das Tempo reduzieren, den Straßenrand genau beobachten und jederzeit bremsbereit sein. „Wild-Warnschilder verdienen Beachtung – sie wurden schließlich nicht zum Spaß aufgestellt“, sagt der Polizeisprecher.

Positiver Trend

Positiver Trend, jedoch keine Entwarnung: Gegenüber dem Vorjahr gab’s im Kreisgebiet einen Rückgang von 990 auf 910 Wildunfälle (Stand Ende September).

Von Uwe Stadtlich

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