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Wie rettet man eine eingeklemmte Person?

Feuerwehrkräfte üben in Gifhorn Wie rettet man eine eingeklemmte Person?

Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person: So landet die Alarmierung bei den Freiwilligen Feuerwehren. Vor Ort finden die Einsatzkräfte womöglich ein stark deformiertes Auto vor, das auf dem Kopf liegt. Wie bekommen sie den Verletzten jetzt da raus?

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Der richtige Einsatz von Rettungsgerät: Die Feuerwehren aus dem Landkreis übten am Wochenende in der Feuerwehrtechnischen Zentrale.
 

Quelle: Michael Franke

Gifhorn.  Am Wochenende boten die Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ) im Heidland und zwei Ausbilder der Firma Weber Rescue eine Fortbildung für 58 Einsatzkräfte – 30 am Samstag, 28 am Sonntag – aus dem ganzen Landkreis an, „darunter Ortsbrandmeister und alte Hasen ebenso wie neue Feuerwehrmitglieder“, teilte Andreas Franke von der FTZ mit, der das Kreisseminar technische Hilfeleistung mit organisiert hatte. An drei Fahrzeugen – ein alter, auf dem Kopf liegender Golf, ein VW-Bus T6 und ein VW-Caddy – samt Rettungspuppen übten die Einsatzkräfte die Menschenrettung.

„Je sicherer und stabiler die Fahrgastzelle ist, desto schwieriger wird es, sie zugänglich zu machen“, erklärte Franke. „Mit zehn Jahre alten Spreizern und Rettungsscheren kommt man da nicht weit, damit bekommt man keine der neuen Karosserien mehr geöffnet.“ Dafür zeigt einem mittlerweile eine Software, an welcher Selle man bei welchem Fahrzeugtyp die Schere ansetzen kann. „Manchmal geht es um wenige Zentimeter: Eine Stelle ist zu massiv, dafür ist direkt daneben ein guter Ansatzpunkt“, so Franke. Mit Hilfe dieser Software lässt sich auch erkennen, an welcher Stelle man womöglich mit dem Werkzeug einen Airbag auslöst.

Gemeinsam mit Firma Weber, deren Geräte in den meisten der 29 Wehren mit Rettungstechnik im Landkreis verwendet werden, erarbeiteten die Feuerwehrleute Lösungen. „Im Einsatz drängt die Zeit, aber hier können sie erstmal ihr Vorgehen diskutieren. Und es gibt immer mehrere Wege“, betonte Franke.

Von Christina Rudert

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