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Wie mit Hilfe einer Seifenblase alle Sorgen zu Wölkchen werden

Brome Wie mit Hilfe einer Seifenblase alle Sorgen zu Wölkchen werden

Brome. Wie mit Hilfe einer Seifenblase alle Sorgen zu Wölkchen werden, das erlebten acht Kinder beim autogenen Training.

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Die Geschichte von der Seifenblase: Entspannungstrainerin Gudrun Gerlach bietet gemeinsam mit der Bromer Jugendförderung autogenes Training für Kinder an.

Quelle: Christina Rudert

„Ich bin ganz ruhig“, sagt Gudrun Gerlach und zieht die Worte mit sanfter Stimme in die Länge. „Ich bin ganz entspannt.“ Vor ihr liegen acht Kinder auf Matratzen, in Decken gekuschelt, einige haben die Augen geschlossen, andere scheinen die Holzbalken zu zählen.

Es ist still im Raum, nur die leise, ruhige, angenehme Stimme von Gudrun Gerlach ist zu hören. Das autogene Training für Kinder ist ein Versuchsballon, den die Jugendpflege der Samtgemeinde gemeinsam mit Gudrun Gerlach startet.

Die Kinder sind zwischen sechs und zwölf Jahre. Die eine eher zurückgezogen, der andere ein Wirbelwind. So unterschiedlich sie sind, reagieren sie auch auf Gudrun Gerlachs Aufforderungen. Die geizt nicht mit Lob.

Später sagt die freischaffende Künstlerin aus Tülau, die unter anderem als Entspannungstrainerin arbeitet: „Auch wenn die Kinder abgelenkt wirken oder sich mit anderen Dingen zu beschäftigen scheinen, bekommen sie genau mit, was ich erzähle.“

In dieser ersten Stunde gehen die Kinder mit Gudrun Gerlach auf eine Fantasiereise. Sie stellen sich eine Seifenblase vor, in der sie hoch in den Himmel aufsteigen und dort „wie kleine weiße Wölkchen“ jede Sorge und jede Belastung loswerden. „An diese Seifenblase könnt ihr euch immer erinnern, und wenn ihr sie braucht, ist sie da“, sagt die Trainerin. „Überlegt euch jeder für sich eine Zauberformel, wie ihr die Seifenblase rufen könnt.“

Ein paar Kinder haben angefangen zu zappeln, sie können nicht länger still liegen am hellerlichten Tag. Gudrun Gerlach bemerkt das. „Wir laufen jetzt mal ein paar Runden um die Matratzen“, fordert sie die Kinder auf, um sie dann mit der Hand erspüren zu lassen, wie schnell ihr Herz jetzt klopft.

Jedes Kind bekommt ein Kärtchen mit nach Hause, auf dem steht: Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben, und ich bin so wie ich bin genau richtig. Und Gudrun Gerlach lässt die Kinder laut sagen: „Ich bin toll!“

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