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Gifhorn Stadt Wie geht man mit rechten Jugendlichen um?
Gifhorn Gifhorn Stadt Wie geht man mit rechten Jugendlichen um?
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19:00 10.08.2018
Fortbildung zum Umgang mit Rechtsextremismus in der Jugendarbeit: Vertreter von Kirchen, Berufsbildenden Schulen und Jugendwerkstatt erarbeiteten Argumentationshilfen. Quelle: Christina Rudert
Ribbesbüttel/Gifhorn

Die Bildungsreferentin von der Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt (Arug) beendete am Freitag im evangelischen Gemeindehaus in Ribbesbüttel eine dreiteilige Fortbildung für Menschen, die mit Jugendlichen arbeiten. Initiatorin war Uta Bausmann, Leiterin des Jugendhilfeprojekts ZOB (Zielgruppenorientiertes Bildungsangebot).

14 Teilnehmer diskutieren

14 Vertreter von Kirchengemeinden, Jugendwerkstatt und Berufsbildenden Schulen, die allesamt in ihrem Berufsalltag mit Jugendlichen zu tun haben, befassten sich drei Vormittage lang mit dem Thema. „Es ging darum, was Rechtsradikalismus ist, wie man ihn erkennt, aber auch darum, welche Vorurteile man selber hat“, fasste Caroline Paeßens die Mischung aus Reflexion, konkreten Handlungshilfen für den Berufsalltag und informellem Input zusammen. „Am Ende sollen die Teilnehmer wissen, wie sie reagieren können, wenn rechtsradikale Jugendliche in ihre Einrichtungen kommen, aber auch wie sie die anderen Jugendlichen stärken können“.

Frage nach dem Leitbild

Am Freitag ging es um die Frage, mit welchem Leitbild jeder arbeitet. „Es geht darum, wo ihr mit eurer Arbeit hin wollt, welche Standards ihr habt“, erklärte Caroline Paeßens. Aber auch darum, welche Erwartungen die Jugendlichen mitbringen, welche Erwartungen der Arbeitgeber oder Träger stellt, welche Motivation jeder selber hat.

Ganz vorbei ist die Fortbildung noch nicht: „Wir planen eine Arbeitsgruppe, die sich zum Erfahrungsaustausch trifft“, erklärte Caroline Paeßens. Am Ende soll eine Broschüre mit konkreten Handlungsanweisungen als Hilfsangebot stehen, in die auch gemachte Erfahrungen einfließen.

Von Christina Rudert

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