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Wie geht’s mit Malereibetrieb Mayer weiter?

Gifhorn: Insolvenzantrag gestellt Wie geht’s mit Malereibetrieb Mayer weiter?

Droht in Gifhorn die nächste Firmenpleite? Der Malerbetrieb R. Mayer GmbH im Heidland mit 32 Mitarbeitern ist in finanziell schwieriger Lage und hat am 17. November Insolvenz beantragt. Seine Zukunft ist noch ungewiss. Die Lichter müssen laut dem vorläufigen Insolvenzverwalter aber nicht zwangsläufig ausgehen.

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In finanzieller Notlage: Der Malereibetrieb R. Mayer GmbH im Gifhorner Heidland hat Insolvenzantrag gestellt.
 

Quelle: Michael Franke

Gifhorn.  Droht in Gifhorn die nächste Firmenpleite? Der Malerbetrieb R. Mayer GmbH im Heidland mit 32 Mitarbeitern ist in finanziell schwieriger Lage und hat am 17. November Insolvenz beantragt. Seine Zukunft ist noch ungewiss. Die Lichter müssen laut dem vorläufigen Insolvenzverwalter aber nicht zwangsläufig ausgehen.

Die Gifhorner Firma ist im Jahr 2014 als Nachfolgerin von Robert Mayers Traditionsbetrieb neu gegründet worden. Abschließend kann der vorläufige Insolvenzverwalter Andreas Heintz aus Hannover den Grund für die finanzielle Schieflage des Betriebs zwar noch nicht benennen, aber der hohe Kapitalbedarf bei der Neugründung in Verbindung mit Auftrags- und Umsatzproblemen durch lange Schlechtwetterperioden in den beiden Jahren danach spielten wohl mit rein.

Die Gehälter der 32 Mitarbeiter seien inzwischen durch Insolvenzgeld bis einschließlich Januar gesichert, sagte Heintz. Er arbeite nun mit Hochdruck an der Zukunft des Unternehmens, das er für sanierungsfähig und -würdig halte. Er werbe um Investoren, deren Engagement als sinnvoll angesehen werde. Gleichzeitig „versuchen wir, Aufträge heran zu kriegen“. Die der Betrieb auch erledigen werde. Es sei davon auszugehen, dass auch über den 31. Januar hinaus in Vollbeschäftigung gearbeitet werden kann. Problem sei in dieser Jahreszeit allerdings wiederum das Wetter, keinesfalls die Motivation der Belegschaft. „Das Betriebsklima ist gut. Dieses Team hält zusammen. Hut ab vor den Mitarbeitern, die jeden Tag rausfahren und ihren Job machen.“

Die meisten Mitarbeiter, darunter etwa ein halbes Dutzend Lehrlinge, müssen sich laut Heintz so oder so keine Gedanken um ihre Zukunft machen. Nicht nur, weil Maler gefragt seien. „Die können auch Außenfassade, und dieses Segment boomt.“

Von Dirk Reitmeister

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